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Ausgabe: 03. März 2022

Gernot Gsellmann

Ein Stundenlohn zum Träumen

Eine Baustelle wurde von Wacker ausgeräumt. Das war die erste erfreuliche Nachricht. Denn mit Dennis Duve , einer der drei rechten Hände des fragwürdigen Investors XXXXXXXX XXXXX (Anm. aus Hamburg) , wurde ein Vergleich am Landesgericht Innsbruck geschafft. Der Deutsche hatte geklagt, da nach seiner Ansicht die Entlassung ungerechtfertigt gewesen sei.
Naja.

Duves Arbeitsleistung in Innsbruck war äußerst überschaubar – auch in Zeiten, als noch alles eitel Wonne zwischen Innsbruck und Hamburg schien. Nun erhält der Sohn des ehemaligen St.Pauli-Spielers 40.000 Euro brutto, darin enthalten auch Urlaubsgeld. Sie wissen schon: War nicht sein ganzer Aufenthalt ... ? Zumindest aber ist sein Stundenlohn als schwarz-grüner Angestellter (Entwicklung und Controlling) damit einer zum Träumen.

Jetzt bleibt nur noch abzuwarten, ob gar der damalige „Kurz-Praktikant“ Dennis Aogo etwas Bares aus Innsbruck überwiesen sehen will ...
Die wesentlich größere Baustelle mit dem damaligen Boss von Duve könnte sich ebenfalls bereinigen. „Wir hatten mit XXXXXXXX XXXXX (Anm. Investor aus Hamburg) einen guten Austausch“, ließ Neo-Präsident Kevin Radi gestern am Rande des Trainings des Zweitligisten wissen. Aber es schaut aktuell nach einem längeren Einigungsprozess aus – da Herr „Otto“ eine gerichtliche Auseinandersetzung eher vorziehen soll.