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Ausgabe: 04. März 2022

Gernot Gsellmann

Raus aus Komfortzone

> „Neuer“ Wacker Innsbruck präsentiert sich heute erstmals seinen Fans > Gegen Steyr sollte auch der erste Sieg unter Coach Michael Oenning her

"Natürlich macht es keinen großen Spaß, immer schnell mit 0:2 zurück zu liegen.“ In seinem dritten Pflichtspiel auf der schwarz-grünen Kommando-Brücke würde sich Michael Oenning wünschen, dass seine Elf früher in Schwung kommt. Nicht wie in Kapfenberg und Lafnitz. „Aber man darf nicht vergessen: Wir sind noch in der Findungsphase.“

Doch am Tivoli erwarten sich nicht nur die Fans (die Frühjahrsabos, die verkauft werden, fließen zu 100 Prozent in die Charity-Aktion „Gemma Wacker schaun – Gemma Gutes tuan“) den ersten vollen Erfolg 2022. „Wir wollen uns beweisen“, will Oenning aber keinen unnötigen Druck aufbauen. Wobei: Zuviel „Komfortzone“ (kein Aufstieg oder Abstieg in Sicht) tut den Spielern auch nicht gut. „Es ist ein Ausscheidungsrennen für kommenden Sommer, für jeden einzelnen.“

Ein Selbstläufer wird das Duell mit dem Vorletzten aus Oberösterreich mit Sicherheit keiner: Die Steyrer blieben gegen Horn (2:2), BW Linz und Amstetten (je ein 1:1) ungeschlagen. Für einen wird der Auftritt im Tivoli wohl etwas Besonderes werden: Stürmer Can Alak, der erst in der Winter-Transferzeit von Telfs zur Madlener-Truppe stieß. Doch seine Premiere will ihm Wacker vermiesen.