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Ausgabe: 10. März 2022

Alex Tramposch

Frühlingserwachen: Es geht ans Eingemachte

Erreichen des überregionalen Playoffs ist das erklärte Ziel – fünf Tiroler Teams rittern in vier Runden um die zwei begehrten Plätze

Aufsteigen in die 2. Liga will niemand, auch nicht aus Salzburg und Vorarlberg – das Playoff, das erstmals seit der Regionalliga-Reform 2019 durchgeführt werden soll, übt auf die Tiroler Klubs aber großen Reiz aus. Fünf können sich Hoffnungen auf die zwei Plätze machen.

> Schwaz: Der Titelfavorit wurde bislang seiner Rolle gerecht. „Wir haben einen kleinen Polster, sind aber nicht durch. In Imst müssen wir ganz vorsichtig sein, das erste Spiel ist immer schwierig“, meinte Trainer Akif Güclü.

> Kitzbühel: „Wir haben keinen Druck vom Verein, aber no na wollen wir unbedingt in die Top-2, gegen neue Teams spielen“, sagte Coach Bernhard Hanser.

> Wörgl: „Wir haben ehrgeizige Ziele, das habe ich als Trainer auch immer verkörpert“, erklärte Denis Husic: „Ich kann aber ehrlich gesagt weder uns noch die Gegner einschätzen.“

> Telfs: Nach einem tollen Camp am Gardasee schlug Omikron zu, musste der Nachtrag gegen Fügen abgesagt werden. Hinter dem Match gegen Wacker steht ein Fragzeichen. "Wir wollen gerne überregional spielen, die Burschen hätten es sich verdient", meinte Boss Fabian Noldin.

> Reichenau: "Die Top-2 wären sehr reizvoll, sind aber nicht ganz realistisch. Wir haben es nicht mehr selbst in der Hand", so Coach Gernot Glänzer, der auf seinen erkrankten Torjäger Philipp Thurnbichler verzichten muss.