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Ausgabe: 11. März 2022

Georg Fraisl

Das lange Warten

Bei Wacker Innsbruck ist viel Geduld gefragt: Sowohl Geld als auch Erfolg lassen sich Zeit

Auch gestern wartete Wacker Innsbruck vergeblich auf die Freigabe jener Investor-Gelder, die bei einer (deutschen) Bank zur Prüfung zurückgehalten werden. Die übliche Dauer eines solchen Verfahrens ist längst überschritten, die Frist zur Einreichung von Unterlagen im Lizenzierungsverfahren der heimischen Bundesliga verstrichen. Womit man davon ausgehen kann, dass der schwarz-grüne Traditionsverein aus Innsbruck (wieder einmal) die Spielberechtigung in erster Instanz nicht erhalten wird. Wie in all den Fällen zuvor geben sich die Verantwortlichen auch diesmal entspannt, man habe die Dinge im Griff, kein Grund zur Besorgnis.

Die offenen Gehälter wurden – mit Verspätung – nun doch überwiesen, Neo-Präsident Kevin Radi habe da, dem Vernehmen nach, selbst ausgeholfen ...

Sonntag Lustenau

Auch auf die Mannschaft wartet am Sonntag Vormittag (10.30) eine besondere sportliche Prüfung: Mit Austria Lustenau kommt der Liga-Primus und angehende Aufsteiger. Nach sechs Spielen ohne Sieg (fünf Niederlagen, ein Remis) wird Wacker eine Steigerung brauchen.