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Ausgabe: 15. März 2022

JM

Eine steile Lernkurve

Der klare 3:0-Erfolg gegen Lustenau war für Wacker Innsbruck eine Befreiung – auch für die umgelernte, junge Verteidigung

"Die Anspannung ist weg“, atmete Clemens Hubmann auf. Mit dem 3:0 gegen Spitzenreiter Lustenau fiel Wacker Innsbruck die ganze Nordkette vom Herzen.
Denn die ersten drei Spiele im Frühjahr waren nicht ganz nach Wunsch verlaufen. Zudem war die umgekrempelte Abwehr ein bisschen überfordert. Auch Hubmann, der vom Sechser zum Innenverteidiger wurde. Der 21-Jährige aus Aldrans spielte eine Woche vor dem Frühjahrsstart im Training erstmals als Verteidiger. „Man hat in den ersten Spielen schon gesehen, dass nicht jeder auf der üblichen Position spielt“, sagte Hubmann, neben dem zuletzt auch Raphael Gallé als Außenverteidiger spielen musste. Die Lernkurve ist aber steil: Gegen Lustenau zeigte auch die Abwehr eine starke Leistung, hatte keine größeren Probleme. „Da war die nötige Aggressivität da“, sagte Hubmann. „Wir versuchen, dem Team zu helfen. Aber ich fühle mich als Sechser wohler und sehe da auch meine Zukunft“, meinte der Eigenbauspieler.

Erleichterung groß

Der Sieg war sehr wichtig. „Endlich ist die Stimmung wieder lockerer“, erzählte Hubmann. In Amstetten will Wacker am Freitag so locker weitermachen.