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Ausgabe: 18. März 2022

Alex Tramposch

Zeit der Empfehlung

Wacker Innsbruck will heute in Amstetten an die Leistung vom 3:0 gegen Lustenau anknüpfen – Spieler müssen sich nun für die nächste Saison beweisen

Der souveräne 3:0-Heimsieg gegen Leader Austria Lustenau war Balsam für die geschundene Wacker-Seele, zumindest sportlich ein kräftiges Lebenszeichen.
Daran wollen die Innsbrucker heute in Amstetten anknüpfen. „Man spürt auf jeden Fall eine gewisse Lockerheit, das hat schon positive Energien frei gesetzt. Das Wichtigste für mich war aber, dass sich die Spieler selbst gezeigt haben, wozu sie in der Lage sein können“, meinte Michael Oenning, für den es der erste Dreier als Wacker-Trainer war.
Der Deutsche wollte den überzeugenden Auftritt aber auch nicht überbewerten. „Das birgt gleichzeitig die Gefahr, dass man ein bisschen in eine Selbstgefälligkeit verfällt, das darf natürlich nicht passieren.“

Die Schwarz-Grünen sind im Mittelfeld eingebettet, können in den nächsten Wochen befreit aufspielen.
„Jetzt hat man die Chance, alles zu analysieren, jeden Stein umzudrehen. Die Spieler haben schon Druck, müssen sich beweisen, viele Verträge laufen aus. Es geht nun darum, mit wem wir in die neue Saison gehen wollen“, sagte Oenning, der auch sportlicher Leiter ist.

Eine Zukunftshoffnung ist Neuzugang Jong-min Seo (19) aus Südkorea. „Ich glaube, er hat ganz außergewöhnliche Fähigkeiten, ist erst am Anfang. Ich will ihm seine Leichtigkeit nicht nehmen, aber er muss lernen, sich zu konzentrieren, ist noch zu verspielt.“