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Ausgabe: 19. März 2022

Wolfgang Müller

Viel investiert, aber nichts gewonnen

Nach dem Paukenschlag gegen Lustenau musste sich der FC Wacker in Amstetten 0:1 geschlagen geben.

Amstetten – „Never change a winning Team“, getreu diesem Motto ließ Michael Oenning exakt jene Elf auflaufen, die beim 3:0-Heimsieg gegen Lustenau überzeugte. Bereits nach zehn Sekunden verfehlte ein Schuss von Amstetten-Riese John Frederiksen nur knapp das Tiroler Tor. Ein Weckruf für die Schwarzgrünen, die dann in der 24. Minute doch in Rückstand gerieten. Raphael Gallé musste mit einer Sprunggelenksverletzung vom Platz. In Überzahl waren die Hausherren hellwach und Lukas Mayer erzielte nach einem weiten Einwurf die 1:0-Führung. Der eingewechselte Flo Jamnig (30.) vergab mit einem schwach geschossenen Elfmeter, den Dennis Verwüster parierte, die größte Ausgleichschance vor dem Wechsel.

Im zweiten Spielabschnitt waren die Tiroler zur Freude der zahlreichen mitgereisten Fans klar am Drücker. Paolino Bertaccini, Jong-min Seo und Marco Holz hatten den Ausgleich am Fuß. Aber auch die starken Hausherren hatten in diesem sehenswerten Schlagabtausch ihre Möglichkeiten. Alexander Eckmayr (78.) verhinderte mit einer Glanzparade nach Ammerer-Schuss die Vorentscheidung. Was die aufopfernd kämpfenden FCW-Profis in der Schlussphase auch versuchten, das von Verwüster gehütete Tor der Amstettner blieb wie vernagelt.

An der Tabellenspitze könnte es morgen zu einem Wechsel kommen. Weil Lustenau gestern nur ein 1:1 gegen die Rapid Amateure fabrizierte, könnte der FAC mit einem Sieg am Sonntag gegen Liefering die Führung übernehmen.