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Ausgabe: 31. März 2022

Gernot Gsellmann

Die Zukunft hängt am seidenen Faden

> Auch gestern wartete Wacker vergeblich auf das Investor-Geld > Coach Oenning noch gelassen: „Belastet uns im Team nicht!“

"Grundlegend hat der Verein eine Zukunft.“ Die bis dato von ihm durchgeführte Bestandsaufnahme stimmt Michael Oenning durchaus zuversichtlich. „Es braucht natürlich eine dauerhafte finanzielle Sicherheit.“
Doch genau da hapert’s.

Auch gestern kamen die drei (anscheinend auf einer deutschen Bank hinterlegten) Millionen von Investor Thomas Kienle nicht in Innsbruck an. Heute müssten die von Schwarz-Grün ausstehenden Sozialabgaben beglichen werden, spätestens am fünften die Löhne der Mitarbeiter und Spieler überwiesen sein. „Aber wir machen uns im Team keine Gedanken darüber“, stellt Oenning klar, „die sind nur auf den FAC gerichtet.“

Trotzdem: Der Deutsche kann aktuell kaum die kommenden Saison planen. Viele Verträge laufen aus, Gespräche (auch mit möglichen neuen Kandidaten) sind nur theoretischer Natur. „Aber es wird alles so kommen, wie ich es geplant habe.“
Das Geld von Kienle wäre Grundvoraussetzung dafür! Für den Klub!