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Ausgabe: 03. April 2022

floh

Endstation nächste Woche?

Innsbruck – Auch am Freitagabend blieb das Geschehen auf dem Rasen aus Sicht des FC Wacker nur eine kurze Flucht aus der Realität. Die sieht derzeit so aus, dass das ausstehende Investor-Geld in Höhe von 3 Millionen Euro weiter ausblieb – weshalb auch der Stuttgarter Thomas Kienle nicht im Tivoli saß.

Die Zeit drängt nicht erst seit diesem Wochenende, an dem die Innsbrucker Vereinsführung weiter gute Miene zum Spiel mit der Zeit machen musste. Eine Unterschrift sei es, die fehle, um an das auf der Bank bereits wartende Geld zu gelangen. Das Damoklesschwert Konkursantrag schwebt weiter über dem Verein, zumal die Beiträge bei der Krankenkasse lediglich bis zum Monatsende gestundet worden sind. Dazu kommen Außenstände beim Caterer und der Security-Firma, bei Operationskosten, Spielervermittlern und Profis – die Gehälter sind ausständig. Eine Lizenz ist angesichts dieser Situation vorerst kein Thema.