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Ausgabe: 05. April 2022

Georg Fraisl

Finanz-Schlinge wird immer enger

Die Schlinge um den finanziellen Hals wird immer enger! Dass Wacker die Probleme in Griff bekommt, ist kaum vorstellbar

Wer macht den entscheidenden Schritt und meldet die Zahlungsunfähigkeit des Traditionsvereins offiziell an?
Alle warten in der schwarz-grünen Welt auf Geld: Trainer, Spieler, Betreuer, Mitarbeiter ... Und rundherum sowie: Die Gesundheitskasse ÖGK, das Finanzamt, die Security-Firma, der Caterer – und auch die Olympiaworld.

Der Verein ist die Miete schuldig. Eine Miete, die eigentlich subventioniert wird. Gegen Vorlage der bezahlten Rechnung überwies die öffentliche Hand die „Förderung“. Da aber Wacker die Miete nicht bezahlt hat, gibt’s auch kein Geld von Land und Stadt.

Gerichtlich fällig gestellt wurde die offene Miete im sechsstelligen Bereich nicht. Noch nicht. „In Absprache mit Stadt und Land wurde die Summe eingemahnt. Das ist der vorletzte Schritt“, bestätigt Olympiaworld-Geschäftsführer Matthias Schipflinger.

Die Uhr tickt. Und steht bereits auf fünf NACH Zwölf. Ist das 3-Millionen- Investment von Thomas Kienle etwa nur eine Fata Morgana?