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Ausgabe: 10. April 2022

Thomas Mair

Reichenauer feierten in Lienz

Schwaz, die Reichenau und der SVI feierten zum Play-off-Start einen Auftakt nach Maß. Letzterer sieht wieder Land im Abstiegskampf.

Innsbruck – Schwaz setzte am Freitagabend seinen Erfolgslauf in der Regionalliga West fort und besiegte Telfs (2:1) zum dritten Mal in dieser Spielzeit. Dabei musste Trainer Akif Güclü lange Zeit zittern: „Gut, dass wir die Führung noch über die Zeit gebracht haben.“ Hohenems (5:0 gegen Dornbirn) scheint der Konkurrent im Westliga-Titelkampf zu sein.

Im oberen Play-off setzte sich am Freitagabend die Reichenau nach einem 2:1 gegen Kufstein an die Spitze. Gestern trafen sich ein Sieger-Quintett rund um Obmann Gernot Amoser, Trainer Gernot Glänzer und die Spieler Mario Kleinlercher, Dusan Simic und Hannes Wibmer beim Osttiroler Derby zwischen Rapid Lienz und Matrei. Anlässlich ihrer Heimatbesuche konnten der Lienzer Glänzer und Ex-Matrei-Nachwuchsakteur Amoser beim torlosen Remis in der Unterliga West keine Tore bestaunen.

Ein starkes Lebenszeichen gab indes der SVI mit einem 4:1 gegen Wacker II im unteren Play-off von sich. „Jeder Sieg zählt jetzt doppelt. Es ist alles aufgegangen, was wir uns gewünscht haben“, freute sich Coach Martin Hofbauer im Wissen, dass noch einige Schritte zum Klassenerhalt fehlen. Für Wacker-II-Trainer Masaki Morass war das Ergebnis „bitter“, dennoch freute er sich mit drei Regionalliga-Debütanten (Veskovic, Neuner, Schweighofer), die allesamt Jahrgang 2006 sind. Ihm war wichtig zu betonen, dass „in den letzten beiden Transferfenstern sieben Spieler in die erste Elf gewechselt sind. Der Sinn der Zweier ist somit erfüllt.“