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Ausgabe: 20. April 2022

Gernot Gsellmann

Strohhalm wird immer fragiler

Die Uhr lief gestern ab – nachdem das Last-Minute-2:3 gegen die WSG Tirol den Vorstand des SV Ried die Nerven im Abstiegskampf wegwerfen ließ. Robert Ibertsberger durfte gerade mal 108 Tage und elf Pflichtspiele bei den Oberösterreichern an der Linie stehen. Zuletzt, vor allem nach dem Verpassen der Meister-Gruppe, soll es jedoch auch zu Komplikationen zwischen Trainer und Team gekommen sein. Am Tivoli wird Christian Heinle coachen.

Was sich auch Michael Oenning und die komplette Wacker-Familie für die nahe Zukunft erträumen.
Noch.

Aber auch gestern kamen die fast zeitgleich mit der Ibertsberger-Installierung versprochenen Millionen (3) von Investor Thomas Kienle nicht in Innsbruck an, geht das Rennen gegen die Zeit in ein beinhartes Finale. Bis Donnerstag, bis zum Ende der Einspruchsfrist beim Senat 5 der Bundesliga, muss der immer noch optimistische Präsident Kevin Radi Entwarnung geben – ansonsten kann (zumindest) die schwarz-grüne GmbH den Laden dicht machen!

Die Wacker-Führung versucht aktuell nach jedem noch so fragilen Strohhalm zu greifen, vertraut wenigstens nicht mehr nur auf den Stuttgarter Unternehmer – zwei Kandidaten(Gruppen) soll es für einen Plan B wegen einer raschen Umsetzung einer Zwischenfinanzierung geben ...
Fix ist: Die Uhr tickt. Gnadenlos.