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Ausgabe: 16. April 2022

Gernot Gsellmann

Am Dienstag muss „die Hose runter“

Am Donnerstag wurde fristgerecht der Protest beim Senat 5 eingebracht Aber für Wacker ist der Stichtag der 26. April

Deadline. Wie auf gut Neu-Deutsch der Zeitpunkt, bei dem man die Hose runter lassen muss, genannt wird.
Die schwarz-grüne wird sich am Dienstag in Wien bewegen müssen. Beim Senat 5 müssen Wackers Präsident Kevin Radi und (Möchtegern-)Investor Thomas Kienle erklären, wie sie die Altlasten von 1,94 Millionen Euro in den Griff bekommen wollen. „Ich kann leider zu einem laufenden Prozess keine Stellung abgeben“, bat Radi gestern um Nachsicht. Aber glaubt die Lizenz-Stelle der Bundesliga dem Deutschen, dass die Millionen tatsächlich nach Innsbruck fließen? Oder bleibt auch die wegen der unendlichen und anhaltenden Geldflussverzögerungen wie fast alle in Tirol ratlos zurück ...

Fix ist, dass die Führung des Zweitligisten auch weiter an einer Zwischenfinanzierung-Lösung arbeitet. „Wir müssen alle Wege gehen, die möglich sind.“ Damit wäre die Zulassung für die Zweite Liga durchaus zu erreichen – zumal dafür mit dem Stadion und einem positiven Eigenkapital zwei Eckpunkte erfüllt werden. Richtig, positives Eigenkapital: Denn der Stichtag dafür war der 30. Juni 2021 – damals stand ein leichtes Plus von 150.000 Euro auf der Habenseite ...

Kommt bis Dienstag nichts, wird der Konkurs kaum abzuwenden sein. Die Gelder für die Krankenkasse, die bis Mitte Mai noch Aufschub gewährte, müssen überwiesen werden, wie jene für die Spieler, deren Ultimatum ebenfalls am 26. April endet. Hose runter ...