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Ausgabe: 24. April 2022

Florian Madl

Die Gehälter-Frist der Spieler droht zu verstreichen

Die ausständigen Spieler-Gehälter dürften nicht am Dienstag, sondern erst „in 10 bis 14 Tagen“ eintreffen. Alle Akteure wären somit ablösefrei.

Innsbruck – Die Einstimmung auf das Zwischen-Hoch am Freitag gegen die Zweitvertretung von Rapid (2:1) verlief ein wenig durchwachsen. Die Spieler waren vor dem Anpfiff im Hotel zusammengetroffen, um sich mental vorzubereiten, Präsident Kevin Radi hatte in seiner Ansprache allerdings wenig Erbauliches zu berichten. Die Gehälter würden „in 10 bis 14 Tagen“ eintreffen, was ihm „Thommi“ (Investor Thomas Kienle) schriftlich bestätigt hätte. Natürlich könne eine Zwischenfinanzierung den Zeitraum verkürzen, aber eines wäre mit dem In-Aussicht-Stellen des Geldes klar: Die von der Gewerkschaft anberaumte Frist würde allen Spielern den Status „ablösefrei“ garantieren. Der Präsident bat in seiner Ansprache um Geduld. Spielervertreter Alex Joppich hatte in einem TT-Interview gemeint, dass wohl alle an Bord bleiben und die Saison fertig spielen würden.