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Ausgabe: 25. August 2022

Florian Madl

„Ich bin froh, dass das noch geklappt hat“

Ex-Wacker-Kapitän Lukas Hupfauf (25) unterzeichnete gestern einen Vertrag bei Regionalligist FSV Frankfurt. Das lange Warten fand endlich ein Ende.

Innsbruck – Die vergangenen Monate bezeichnete der Wipptaler Lukas Hupfauf als „mental brutal zach“. Es begann im Winter mit einem offenherzigen TT-Interview, das dem damaligen Wacker-Kapitän von der damaligen Vereinsführung übel genommen worden war. Seit dem Mahnruf änderte sich viel: „Hupfi“ ist mittlerweile verheiratet und seit gestern auch sportlich wieder unter der Haube. „Ich bin froh, dass das noch geklappt hat“, meint der Defensiv-Allrounder nach seiner Unterschrift beim FSV Frankfurt. Das Team aus der Regionalliga Südwest – ein junger Kader mit Ambitionen, langfristig etwas aufzubauen. „Vergangene Saison wollte man Meister werden, da sind sie fast abgestiegen“, erzählt Hupfauf aus seinen ersten Recherchen.

Über Stars verfügt man keine, auch wenn durchwegs Profis den Kader besetzen. Und die deutsche Regionalliga ist auch längst nicht mit der österreichischen zu vergleichen. Top-Vereine in der starken Südwest-Kategorie wie etwa Kickers Offenbach oder Ulm verfügen über vier Millionen Euro Budget.

Sein neuer Trainer freut sich jedenfalls auf den Neuzugang aus Österreich, der auf immerhin 85 Zweitliga-Spiele und 15 in der ersten Leistungsklasse Österreichs verweisen kann: „Lukas ist ein zweikampfstarker Führungsspieler, der im Defensivbereich variabel einsetzbar ist. Neben seiner angestammten Außenverteidigerposition kann er auch die Rolle des Innenverteidigers einnehmen. Nun gilt es, Lukas maximal schnell ins Team zu integrieren.“ Andere Tiroler sind indes noch auf Vereinssuche: Neben Murat Satin (25) und Michael Lercher (26/beide zuletzt bei der SV Ried) sind auch Rami Tekir (25) und Tormann Alex Eckmayr (23/beide zuletzt FC Wacker) noch nicht fündig geworden.

Seit Kurzem in der Türkei: der Innsbrucker Berkay Dogan (20/Eyüpspor, 2. Liga).