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Ausgabe: 09. September 2022

Benjamin Kiechl

Grünes Licht für Wacker Damen

Neuzugänge lindern Personalnot: 0Die Vorfreude auf das Heimspiel gegen Kleinmünchen (OÖ) steigt.
Die Wacker Damen bewiesen einmal mehr Kämpferherz. „Uns hat man schon abgeschrieben“, sagt Neo-Trainer Milivoj Vujanovic und sieht Licht am Ende des Tunnels: Durch die Verschiebung des Auftaktspiels gegen Vienna (neuer Termin 9.10.) und die Länderspielpause verschafften sich die Schwarz-Grünen etwas Zeit und nützten diese, um nach neuen Spielerinnen Ausschau zu halten. Mit Erfolg: Denn während man nach den Turbulenzen um die Wacker-Insolvenz im Cup gegen den SVI nicht einmal elf Feldspielerinnen aufbieten konnte, sei der Kader nun auf 30 Kickerinnen angewachsen. „Wir haben rund um die Uhr gearbeitet und zehn Spielerinnen geholt. Das war ein Kraftakt“, erklärt Vujanovic. Der 58-Jährige („Ich fühle mich jung!“) geht nun mit viel Tatendrang
in die Saison. Die Liga kennt er von seinen Trainerstationen beim FC Burgenland und zuletzt bei Altenmarkt (NÖ) bestens.
Die Wacker Damen erhielten über Spielervermittler aus Serbien, Bosnien und Deutschland einige interessante Fußballerinnen. „Nada Jovanovic hat in der Champions-League-Qualifikation gespielt, wir haben einen Kader mit genügend Qualität für die Bundesliga“, freut sich Sektionsleiter Bernhard Flatscher.
Der erste „Reality-Check“ steht am Samstag (14 Uhr/W1) gegen Union Kleinmünchen/BW Linz an. „Wir haben Respekt vor jedem Gegner. Mit den Fans im Rücken ist vieles möglich“, meint der
Coach zuversichtlich.