Wackers Neo-Goalie Kirchmayr verlor zwei Zähne und hat den ÖFB-Cup noch nicht abgehakt.
Als Neuzugang hat man genug zu tun: Kennenlernen der Teamkollegen und des Trainerstabs standen bei Neo-Wacker-Goalie Juri Kirchmayr ebenso auf der To-do-Liste wie die Wohnungssuche. Nicht geplant: der Zahnarzttermin. Der war aber zwingend notwendig, weil der 20-Jährige am Samstag beim Debüt im Testspiel gegen Chemie Leipzig (1:0-Sieg) bei einem unglücklichen Zusammenprall zwei Schneidezähne verlor – der Teamarzt musste diese dem Vernehmen nach sogar auf dem Platz zusammenklauben.
Was das für das ÖFB-Cup-Heimspiel gegen die Reichenau am Samstag (18 Uhr, Tivoli-Stadion) bedeutet? „Da habe ich die Hoffnung noch nicht komplett aufgegeben“, schlug der Niederösterreicher gestern auf TT-Nachfrage kämpferische Töne an.
Die Motivation dürfte auch mit seinem neuen Verein zu tun haben. Die Leihgabe des GAK (FC Wacker hat Kaufoption) schwärmte: „Der Wacker hat eine unglaubliche Geschichte und unglaubliche Fans. Und von der Mannschaft wurde ich total herzlich aufgenommen.“
Die Zähne mussten dran glauben, Gegentor hat Kirchmayr dafür im Wacker-Trikot noch keines bekommen. „Und das ist das Wichtigste“, verwies der 1,95 Meter große Schlussmann auf seine Priorität Nummer eins. Mit Spielmacher Matt Evans (Magen-Darm) erlebte ein zweiter Neuzugang einen schmerzhaften Start.
Für das ÖFB-Cup-Spiel am Samstag kann man bereits online unter cup.wackerinnsbruck.at Tickets erwerben. „Zum letzten Mal gibt es freie Platzwahl“, erklärt Präsident Hannes Rauch. Einen Kartenvorverkauf bietet der Club zudem am Mittwoch (16.30 Uhr bis 18.30 Uhr) bei der Pressekassa (hinter der Nord-Tribüne) an, auch die Abendkassa ist am Samstag geöffnet. „Mit 3000 Zuschauern wäre ich in der Urlaubszeit völlig zufrieden“, meint Rauch.

Tiroler Tageszeitung
dale
21. Juli 2026