Vor heutigem Stadtderby im ÖFB-Cup zwischen FC Wacker und Reichenau (18 Uhr, Tivoli-Stadion) sind die Rollen klar verteilt. Größter Tiroler Außenseiter ist Imst am Sonntag gegen Bundesligist Hartberg.
Innsbruck ist Schwarz-Grün – davon sind die Anhänger des FC Wacker natürlich felsenfest überzeugt. Und das demonstrieren sie heute schon am Nachmittag auf den Straßen. Mit einem Fanmarsch (ab 15 Uhr, Landestheatervorplatz) pilgert man gemeinsam zum Tivoli-Stadion, wo drei Stunden später die Kicker die Vorherrschaft im ÖFB-Cup-Heimspiel gegen die Reichenau (18 Uhr) auch auf dem grünen Rasen bestätigen sollen.
Überlegener Aufsteiger in die 2. Liga gegen Westligist – an der Ausgangslage und der klaren Favoritenrolle der Hausherren gibt es bei der Generalprobe für den Liga-Auftakt (für beide Teams) nichts zu rütteln. „Wir haben die Reichenau in den letzten Jahren sehr gut kennengelernt“, lächelt Wacker-Sportvorstand Jakob Griesebner, der damit nicht nur gute Erfahrungen anspricht, denn die Reichenau war im Tirol Cup gleich zwei Mal Wackers Sargnagel: 2024 im Viertelfinale, 2025 gar im Finale. In der vergangenen Westliga-Saison ließ die Wacker-Truppe von Erfolgstrainer Sebastian Siller aber mit zwei klaren Siegen (3:0 auswärts, 4:0 zuhause) die Muskeln spielen.
FC Wacker ist eingespielt
Was die Aufgabe für die Reichenau, die einem Platztausch zustimmte, vielleicht noch schwieriger gestaltet: Der FC Wacker ist anders als so mancher Zweitliga-Aufsteiger der vergangenen Jahre eingespielt. Zwei bis drei weitere Neue (Mittelfeld, Sturm) sollen erst kommen. Und weil die von Investor-Club Los Angeles FC ausgeliehenen Nationalspieler Adrian Wibowo und Matt Evans zuletzt noch Trainingsrückstand hatten, dürfte die Startelf zu einem Großteil aus Spielern der vergangenen Saison bestehen.
„Lässig! Wir freuen uns, so etwas hat man nicht alle Tage. Das Losglück war uns hold und natürlich hat uns das in der Vorbereitung in puncto Motivation geholfen“, betont Reichenau-Langzeittrainer Gernot Glänzer vor dem ORF-1-Livespiel (Konferenzschaltung). „Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen“, erklärt Glänzer und dürfte auf seine Offensiv-Neuzugänge Christoph Eller (Imst) und Ömer Köken (Völs) setzen.
FC Kitzbühel: Einige Kicker seien über das Erstrunden-Los (Westliga-Rivale FC Lustenau) etwas enttäuscht gewesen, erklärte Kitzbühel-Trainer Michael Baur vor dem heutigen Gastspiel (17). „Aber jetzt müssen wir uns ein möglicherweise attraktives Los eben erarbeiten“, sagt Baur, der in der kurzen Vorbereitung hochkarätige Neuzugänge wie den Tiroler Mittelfeldspieler Benedikt Huber (von Austria Salzburg) integrieren musste. Baur freut sich über mehr Konkurrenz, warnt aber: „Ein Kader alleine spielt nicht Fußball, wir müssen die Intensität aus dem erfolgreichen Frühjahr abrufen.“
SC Imst: „Vor der Auslosung habe ich nicht gedacht, Hartberg wäre cool. Aber als wir dann meinen Ex-Verein zugelost bekommen haben, habe ich mich total gefreut“, grinst Imst-Außenverteidiger Thomas Kofler. Der Linksfuß absolvierte zwischen Juli 2021 und Jänner 2023 insgesamt 20 Spiele für den Bundesligisten – am Sonntag (17 Uhr)kommt es in der Imster Velly Arena zum Wiedersehen. Und damit an einem Schauplatz, an dem man schon so einige Male überraschte. Bundesligist LASK (2022) und Hertha Wels (2025) zwang man in die Verlängerung, Zweitligist Bregenz (2022) schaltete man aus. Damals beim 2:0-Sieg Doppeltorschütze: Stefan Lorenz. Der Ex-Wacker-Kicker kehrte nun zu Imst zurück. Ein gutes Omen? „Wichtig wäre, dass wir lange die Null halten“, sagt Kofler und trifft auch auf seinen Ex-Trainer Markus Schopp.
SC Schwaz: Mit Wallern/St. Marienkirchen wartet kein namhafter Gegner, aber ein etablierter Club aus der Regionalliga Nord mit Ex-Bundesliga-Spieler Philipp Huspek – das steht im ÖFB-Cup auf keinem Wunschzettel. Zumindest hat das deutlich verjüngte Schwaz am Sonntag (17) ein Heimspiel. „Das kann uns helfen. Ich vertraue meiner Mannschaft zu 100 Prozent“, erklärt Schwaz-Trainer Akif Güclü, der wochenlang auf Neuzugang Mehmet Durmus (Muskelbündelriss) verzichten muss.
Überlegener Aufsteiger in die 2. Liga gegen Westligist – an der Ausgangslage und der klaren Favoritenrolle der Hausherren gibt es bei der Generalprobe für den Liga-Auftakt (für beide Teams) nichts zu rütteln. „Wir haben die Reichenau in den letzten Jahren sehr gut kennengelernt“, lächelt Wacker-Sportvorstand Jakob Griesebner, der damit nicht nur gute Erfahrungen anspricht, denn die Reichenau war im Tirol Cup gleich zwei Mal Wackers Sargnagel: 2024 im Viertelfinale, 2025 gar im Finale. In der vergangenen Westliga-Saison ließ die Wacker-Truppe von Erfolgstrainer Sebastian Siller aber mit zwei klaren Siegen (3:0 auswärts, 4:0 zuhause) die Muskeln spielen.
FC Wacker ist eingespielt
Was die Aufgabe für die Reichenau, die einem Platztausch zustimmte, vielleicht noch schwieriger gestaltet: Der FC Wacker ist anders als so mancher Zweitliga-Aufsteiger der vergangenen Jahre eingespielt. Zwei bis drei weitere Neue (Mittelfeld, Sturm) sollen erst kommen. Und weil die von Investor-Club Los Angeles FC ausgeliehenen Nationalspieler Adrian Wibowo und Matt Evans zuletzt noch Trainingsrückstand hatten, dürfte die Startelf zu einem Großteil aus Spielern der vergangenen Saison bestehen.
„Lässig! Wir freuen uns, so etwas hat man nicht alle Tage. Das Losglück war uns hold und natürlich hat uns das in der Vorbereitung in puncto Motivation geholfen“, betont Reichenau-Langzeittrainer Gernot Glänzer vor dem ORF-1-Livespiel (Konferenzschaltung). „Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen“, erklärt Glänzer und dürfte auf seine Offensiv-Neuzugänge Christoph Eller (Imst) und Ömer Köken (Völs) setzen.
FC Kitzbühel: Einige Kicker seien über das Erstrunden-Los (Westliga-Rivale FC Lustenau) etwas enttäuscht gewesen, erklärte Kitzbühel-Trainer Michael Baur vor dem heutigen Gastspiel (17). „Aber jetzt müssen wir uns ein möglicherweise attraktives Los eben erarbeiten“, sagt Baur, der in der kurzen Vorbereitung hochkarätige Neuzugänge wie den Tiroler Mittelfeldspieler Benedikt Huber (von Austria Salzburg) integrieren musste. Baur freut sich über mehr Konkurrenz, warnt aber: „Ein Kader alleine spielt nicht Fußball, wir müssen die Intensität aus dem erfolgreichen Frühjahr abrufen.“
SC Imst: „Vor der Auslosung habe ich nicht gedacht, Hartberg wäre cool. Aber als wir dann meinen Ex-Verein zugelost bekommen haben, habe ich mich total gefreut“, grinst Imst-Außenverteidiger Thomas Kofler. Der Linksfuß absolvierte zwischen Juli 2021 und Jänner 2023 insgesamt 20 Spiele für den Bundesligisten – am Sonntag (17 Uhr)kommt es in der Imster Velly Arena zum Wiedersehen. Und damit an einem Schauplatz, an dem man schon so einige Male überraschte. Bundesligist LASK (2022) und Hertha Wels (2025) zwang man in die Verlängerung, Zweitligist Bregenz (2022) schaltete man aus. Damals beim 2:0-Sieg Doppeltorschütze: Stefan Lorenz. Der Ex-Wacker-Kicker kehrte nun zu Imst zurück. Ein gutes Omen? „Wichtig wäre, dass wir lange die Null halten“, sagt Kofler und trifft auch auf seinen Ex-Trainer Markus Schopp.
SC Schwaz: Mit Wallern/St. Marienkirchen wartet kein namhafter Gegner, aber ein etablierter Club aus der Regionalliga Nord mit Ex-Bundesliga-Spieler Philipp Huspek – das steht im ÖFB-Cup auf keinem Wunschzettel. Zumindest hat das deutlich verjüngte Schwaz am Sonntag (17) ein Heimspiel. „Das kann uns helfen. Ich vertraue meiner Mannschaft zu 100 Prozent“, erklärt Schwaz-Trainer Akif Güclü, der wochenlang auf Neuzugang Mehmet Durmus (Muskelbündelriss) verzichten muss.
