▶ Wacker Innsbruck trifft am Samstag in Kapfenberg auf das Zweitliga-Schlusslicht
▶ Die Siller-Truppe ist aber vorgewarnt
Neuzugang Robin Littig spielte in der vergangenen Saison noch in Kapfenberg, kennt den heutigen Wacker-Gegner also sehr gut. Kontakt hat der 23-jährige Defensivspieler zu seinen ehemaligen Mitspielern nach wie vor. „Ja, habe ich noch zu den Jungs, man spricht vor dem Duell auch mal miteinander“, sagte der Deutsche: „Ich freue mich, ein paar bekannte Gesichter zu sehen.“ Robin kennt Kapfenberg, weiß worauf es gegen die „Falken“ ankommt. „In Kapfenberg ist es nie leicht. Weil es eine Arbeitermannschaft ist, die sich über Zweikämpfe ins Spiel reinhauen möchte. Für eine junge Mannschaft wie uns ist das nicht ganz so leicht“, meinte er.
Auch diesmal wird es gegen das Schlusslicht schwer – und das war es auch in der Vergangenheit.
Ziemlich ausgeglichen
In den vergangenen 26 Jahren gab es 34 Duelle der beiden Teams: 13-mal war Wacker erfolgreich, neunmal der KSV und 12-mal trennten sich die beiden Teams unentschieden. Trotz der mehrjährigen Pause (das letzte Spiel fand im Februar 2022 in Kapfenberg statt/2:3) sind noch immer (oder wieder) drei Torschützen gegen Kapfenberg im Innsbrucker Kader: Alexander Joppich gelang 2020 das 2:1 beim 3:2-Auswärtssieg. Rami Tekir erzielte 2016 den Ausgleich zum 1:1.
Und auch Sebastian Siller traf gegen die Steirer: 2015 beim 4:1-Auswärtssieg der Schwarz-Grünen. Der nunmehrige Trainer reiste mit der Mannschaft bereits am Freitag in die Steiermark, übernachtete gleich neben dem Stadion im Sporthotel. Und hatte Aufstellungssorgen: Neben Littig (kränklich) ist auch Mouhamed Sy fraglich, fix fallen der rotgesperrte Florian Kopp und Adrian Lechl (Seitenbandprobleme im Knie) für das dritte Saisonspiel aus.
