Tiroler Tageszeitung

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23. August 2026

Freude bei Wacker, Ärger bei Vils

Der 5:1-Kantersieg der Wacker Juniors gegen den FC Vils zeigte Qualitäten auf beiden Seiten.

Wofür die Wacker Juniors in der ersten Landesliga West stehen sollen? „Für den Aufbruch des FC Wacker. Wir können stolz sein, ein Teil davon zu sein und wollen die jungen Spieler fordern und fördern“, sagte Coach Gregor Eisenbeutl nach dem klaren Erfolg gegen Vils. Die Verstärkung durch die Profis (Goalie Tauber, Köchl, Böck, Neuzugang Wibowo) war das eine, eigene Juwele wie beispielsweise Konrad Martin („Er hat letzte Saison 1. Klasse West gespielt“) das andere Element. Eisenbeutls Warnung: „Wir sind noch nicht am Zenit.“ 

Der Respekt galt trotz der Niederlage aber auch dem FC Vils, der am Dienstag im Cup in Mayrhofen spielte und erst am Mittwoch um 2 Uhr morgens heimkam und am Samstag bei der Verkehrslawine zweieinhalb Stunden über den Fernpass anreisen musste. „Und dann steht man da und findet niemanden, der einem die Kabine aufsperrt. Warum wir am Kunstrasen spielen mussten, verstehe ich auch nicht“, ärgerte sich Trainer Bernd Gruber über die Rahmenbedingungen in der Innsbrucker Wiesengasse. Sportlich nahm er die Niederlage fair zur Kenntnis: „Bei zehn Ausfällen wird die Luft bei uns dünn. Sie waren klar besser.“ Einen ‚Wunsch‘ hat er noch: „Wir kommen aus dem Außerfern, können aber nichts dafür. Unsere Mühen sollte man mehr schätzen.“

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