Auch im zweiten Hit wurden dem Aufsteiger die Grenzen aufgezeigt: Nach BW Linz war gestern auch der FAC zu ausgefuchst – 0:2 (0:2)!
Viel Sonne über Floridsdorf, schön gefüllte Tribünen (die kleine der Gäste war voll) – die Rahmenbedingungen für den Hit konnten besser kaum sein.
Und doch wurde es für Wacker Innsbruck ein Nachmittag zum Vergessen!
Sebastian Siller, der Okan Yilmaz trotz Finger-OP als Solospitze nominierte, sah durchaus einen beherzten Start seiner grün-schwarzen Elf. Mehr Ballbesitz, mehr gewonnene Zweikämpfe, aber keine Aktionen im Wiener Gefahrenbereich. Und der FAC lauerte permanent auf Umschaltmomente – die sich auch boten:
Und doch wurde es für Wacker Innsbruck ein Nachmittag zum Vergessen!
Sebastian Siller, der Okan Yilmaz trotz Finger-OP als Solospitze nominierte, sah durchaus einen beherzten Start seiner grün-schwarzen Elf. Mehr Ballbesitz, mehr gewonnene Zweikämpfe, aber keine Aktionen im Wiener Gefahrenbereich. Und der FAC lauerte permanent auf Umschaltmomente – die sich auch boten:
▶ Konter über Piskule, seinen Stanglpass musste Vucenovic nur mehr über die Linie drücken (32.). Zu diesem Zeitpunkt lag Alexander Joppich am Boden, musste mit einer Muskelverletzung raus. Der zweite Außenverteidiger – nachdem Robin Littig die Reise schon gar nicht mitmachen konnte ...
▶ Erneut ein Wiener Konter, der Ex-WSGler Thomas Geris legte ideal zurück, Piskule drückte direkt ab (2:0/40.).
Kaum Ideen
Das Bemühen (z.B. 10:4-Ecken!), eine schnelle Antwort zu finden, konnte man den Innsbruckern nicht absprechen. Aber es fehlten die Ideen, ein zündender Moment, der nochmals Hoffnung gebracht hätte. Ein harmloser Weinzierl-Nachschuss war fast das höchste der Gefühle (42.).
Auch nach der Pause änderte sich nichts am Spiel. Zu viel Tiroler Klein-Klein, mehr als Halbchancen gab’s nicht – auch weil die routinierte Truppe aus dem 21. Wiener Gemeindebezirk in jeder Phase, (fast) in jeder Aktion die Ruhe bewahrte. Nur einmal nicht: Ein Kunststück, das Leder in der 72. Minute nicht im Wacker-Gehäuse untergebracht zu haben – stattdessen zweimal Alu zu treffen. Ein klassischer Slapstick-Fall für die sozialen Medien.
