Vor dem Zweitliga-Schlager zwischen Wacker und Austria Salzburg (16. Oktober) laufen die Drähte heiß. Vereinsvertreter beschwichtigen, Behörden sind alarmiert. Ein Salzburg-Marsch sorgt für Unbehagen.
\"Alle im Konvoi nach Innsbruck“, lautet der Aufruf der Salzburger Fan-Szene im Vorfeld des Westderbys am 16. Oktober (20.30 Uhr) in Innsbruck. Die Stationen nach der gemeinsamen Abfahrt in Salzburg: Treffen um 17 Uhr an der Raststation Weer, um 18 Uhr soll vom Busparkplatz des Fennerareals schließlich der gemeinsame Abmarsch ins Tivoli erfolgen. Ausgerechnet neben der Landespolizeidirektion Innsbruck also, von der Pressestelle will sich Stefan Eder „aus taktischen Gründen“ allerdings nicht zum Einsatz oder zum Sicherheitsgürtel rund um das Stadion äußern.
Angepasst ans Rapid-Spiel (Cup 2025) darf man von 350 bis 400 Polizisten ausgehen, die auch aus anderen Bundesländern zusammengezogen wurden, der Verein stellt zusätzlich 100 Ordner und weitere 50 freiwillige Helfer. Die Einnahmen werden sprudeln: Allein für die Gastro (Olympiaworld) darf man mit 140.000 Euro kalkulieren, 230.000 Euro werden abseits des VIP-Sektors (600 Gäste) für die 16.000 Tickets veranschlagt. „Der Umsatz wird sich auf 300.000 Euro belaufen, allerdings haben wir auch hohe Ausgaben“, verweist Wacker-Präsident Hannes Rauch auf 100.000 Euro Kosten für Sicherheit, Einsatzkräfte (Rettung/30 Leute, Feuerwehr/5) und Stadionmiete. Nachsatz: „Am liebsten zahle ich die Punkteprämie.“
Ob ein Salzburger Fan-Marsch stattfindet und damit ein mögliches Aufeinandertreffen rivalisierender Gruppen, weiß auch Wacker-Präsident Hannes Rauch nicht: „Das müssen die Behörden wissen, da habe ich vollstes Vertrauen. Wir sind nur für die Sicherheit im Stadion zuständig.“ Vielsagender Nachsatz: „Es gibt natürlich Möglichkeiten, dass man direkt zur Südtribüne kommt.“ Etwa wenn die Busse direkt hingeleitet werden.
Christian Schneider von der Innsbrucker Veranstaltungsbehörde blickt dem 16. Oktober gelassen entgegen: „Das ist ja nichts Neues für uns, es gibt Sicherheitskonzepte aus der Vergangenheit.“
Salzburg-Obmann David Rettenbacher weiß vom Fan-Marsch seiner Austrianer, mit der eigenen Szene sei man im ständigen Austausch: „Wir wirken auf unsere Fans ein, das macht sicher auch der FC Wacker. Ich gehe davon aus, dass es ruhig bleibt.“ Das Vereinsoberhaupt glaubt vielmehr an die Werbewirkung dieses Zweitliga-Spiels: „Ganz Österreich soll sehen, was diese beiden Vereine für ein Fan-Potenzial haben.“ 1100 Tickets wurden seinen Violetten zugestanden – etwas weniger als die 1400 vom Rapid-Spiel im Tivoli vor einem Jahr.
Neuer Wacker-Beirat
Auch abseits des Rasens traf man beim FC Wacker Vorkehrungen – in Form eines Strategie- und Wirtschaftsbeirats mit namhaften Unterstützern. Das Gremium agiere „unabhängig“ und „beratend“, unterstütze die Geschäftsführung sowie den Vorstand durch Expertise und Netzwerk. Der Beirat: Roland Hebbel (Steinbacher Dämmstoffe), Manfred Pletzer (Pletzer Gruppe), Nico Schoenecker (Autobus Oberbayern-Gruppe), Peter Seiwald (Landtag/VP, SOFTCON), Hubert Siller (Leiter MCI Tourismus), Gerald Unterberger (Unterberger Gruppe).
Angepasst ans Rapid-Spiel (Cup 2025) darf man von 350 bis 400 Polizisten ausgehen, die auch aus anderen Bundesländern zusammengezogen wurden, der Verein stellt zusätzlich 100 Ordner und weitere 50 freiwillige Helfer. Die Einnahmen werden sprudeln: Allein für die Gastro (Olympiaworld) darf man mit 140.000 Euro kalkulieren, 230.000 Euro werden abseits des VIP-Sektors (600 Gäste) für die 16.000 Tickets veranschlagt. „Der Umsatz wird sich auf 300.000 Euro belaufen, allerdings haben wir auch hohe Ausgaben“, verweist Wacker-Präsident Hannes Rauch auf 100.000 Euro Kosten für Sicherheit, Einsatzkräfte (Rettung/30 Leute, Feuerwehr/5) und Stadionmiete. Nachsatz: „Am liebsten zahle ich die Punkteprämie.“
Ob ein Salzburger Fan-Marsch stattfindet und damit ein mögliches Aufeinandertreffen rivalisierender Gruppen, weiß auch Wacker-Präsident Hannes Rauch nicht: „Das müssen die Behörden wissen, da habe ich vollstes Vertrauen. Wir sind nur für die Sicherheit im Stadion zuständig.“ Vielsagender Nachsatz: „Es gibt natürlich Möglichkeiten, dass man direkt zur Südtribüne kommt.“ Etwa wenn die Busse direkt hingeleitet werden.
Christian Schneider von der Innsbrucker Veranstaltungsbehörde blickt dem 16. Oktober gelassen entgegen: „Das ist ja nichts Neues für uns, es gibt Sicherheitskonzepte aus der Vergangenheit.“
Salzburg-Obmann David Rettenbacher weiß vom Fan-Marsch seiner Austrianer, mit der eigenen Szene sei man im ständigen Austausch: „Wir wirken auf unsere Fans ein, das macht sicher auch der FC Wacker. Ich gehe davon aus, dass es ruhig bleibt.“ Das Vereinsoberhaupt glaubt vielmehr an die Werbewirkung dieses Zweitliga-Spiels: „Ganz Österreich soll sehen, was diese beiden Vereine für ein Fan-Potenzial haben.“ 1100 Tickets wurden seinen Violetten zugestanden – etwas weniger als die 1400 vom Rapid-Spiel im Tivoli vor einem Jahr.
Neuer Wacker-Beirat
Auch abseits des Rasens traf man beim FC Wacker Vorkehrungen – in Form eines Strategie- und Wirtschaftsbeirats mit namhaften Unterstützern. Das Gremium agiere „unabhängig“ und „beratend“, unterstütze die Geschäftsführung sowie den Vorstand durch Expertise und Netzwerk. Der Beirat: Roland Hebbel (Steinbacher Dämmstoffe), Manfred Pletzer (Pletzer Gruppe), Nico Schoenecker (Autobus Oberbayern-Gruppe), Peter Seiwald (Landtag/VP, SOFTCON), Hubert Siller (Leiter MCI Tourismus), Gerald Unterberger (Unterberger Gruppe).
