Endlich haben wir wieder ein Westderby, wurde ja auch Zeit. 16.100 Zuschauer wollen heute im Tivoli den FC Wacker gegen Austria Salzburg erleben, solche Aufläufe erlebt Tirol an einem Tag sonst nur bei Bergiselspringen oder den Hahnenkammrennen.
Es geht um Fußball, eine Nebensache. Um Unterhaltung. Um Schwarz-Grün gegen Violett, um Nostalgie. Doch neben dieser Begeisterung lässt sich nicht leugnen, dass ein Promillebereich beider Fan-Lager mehr als den Verein in seinem Herzen trägt. Die latente Bereitschaft, soziale Normen und Gesetze zu brechen, oft gepaart mit niedriger Frustrationstoleranz, hoher Impulsivität und Gewaltakten als Ventil wird zum Problem für die Gesamtheit. Für jene, die mitfiebern wollen. Und für Passanten, die möglicherweise zwischen die Fronten geraten.
Plötzlich ist von einem Hochrisikospiel und einem Salzburger Fanmarsch die Rede, was bis zu 600 Polizisten erfordert. Die Mehrkosten – in Summe sind es 80.000 Euro – trägt außerhalb des Stadions die öffentliche Hand. Zum Vergleich: Beim Cup-Duell des FC Wacker gegen die WSG Tirol ist die Polizei lediglich mit einer Schmalspur-Abordnung vertreten. Das erinnert an die Selbstverständlichkeit, mit der früher Verantwortliche die Kommune oder landesnahe Unternehmen bei der Finanzierung des Profibetriebs in die Pflicht nahmen.
Allein im Vorfeld auf mögliche Ausschreitungen hinzuweisen, wird als Vorverurteilung gedeutet. Und wenn dann wie am 15. November 2025 Innsbrucker Fans auf jene des Altacher Ligarivalen losgehen, wenn 15 Stadionverbote ausgesprochen werden und die Staatsanwaltschaft Feldkirch ermittelt, dann war es halt ein Einzelfall. Sich davon zu distanzieren, fällt selbst der Vereinsführung schwer, diesen Verdrängungsmechanismus lebt auch Rapid Wien. Aber der Verweis darauf, dass lediglich eine kleine Gruppe Fan-Exzesse zu verantworten hat und das außerdem ein Gesellschaftsproblem widerspiegle, rechtfertigt das Geschehen nicht.
Es geht um Fußball, eine Nebensache. Um Unterhaltung. Um Schwarz-Grün gegen Violett, um Nostalgie. Doch neben dieser Begeisterung lässt sich nicht leugnen, dass ein Promillebereich beider Fan-Lager mehr als den Verein in seinem Herzen trägt. Die latente Bereitschaft, soziale Normen und Gesetze zu brechen, oft gepaart mit niedriger Frustrationstoleranz, hoher Impulsivität und Gewaltakten als Ventil wird zum Problem für die Gesamtheit. Für jene, die mitfiebern wollen. Und für Passanten, die möglicherweise zwischen die Fronten geraten.
Plötzlich ist von einem Hochrisikospiel und einem Salzburger Fanmarsch die Rede, was bis zu 600 Polizisten erfordert. Die Mehrkosten – in Summe sind es 80.000 Euro – trägt außerhalb des Stadions die öffentliche Hand. Zum Vergleich: Beim Cup-Duell des FC Wacker gegen die WSG Tirol ist die Polizei lediglich mit einer Schmalspur-Abordnung vertreten. Das erinnert an die Selbstverständlichkeit, mit der früher Verantwortliche die Kommune oder landesnahe Unternehmen bei der Finanzierung des Profibetriebs in die Pflicht nahmen.
Allein im Vorfeld auf mögliche Ausschreitungen hinzuweisen, wird als Vorverurteilung gedeutet. Und wenn dann wie am 15. November 2025 Innsbrucker Fans auf jene des Altacher Ligarivalen losgehen, wenn 15 Stadionverbote ausgesprochen werden und die Staatsanwaltschaft Feldkirch ermittelt, dann war es halt ein Einzelfall. Sich davon zu distanzieren, fällt selbst der Vereinsführung schwer, diesen Verdrängungsmechanismus lebt auch Rapid Wien. Aber der Verweis darauf, dass lediglich eine kleine Gruppe Fan-Exzesse zu verantworten hat und das außerdem ein Gesellschaftsproblem widerspiegle, rechtfertigt das Geschehen nicht.
