Es wurde alles gesagt, vieles geschrieben. Zum Thema Sicherheit (mit an die 600 Polizisten!), zum Thema Fan-Märsche (jener von Wacker startet um 17 Uhr am Goldenen Dachl) und deren große Problematik, zum Thema Hochrisiko-Spiel – was eigentlich zwangsläufig alle Derbys dieser Fußball-Welt sind.
Heute steht endlich das runde Leder im Mittelpunkt!
Hoffentlich.
Weil es schlussendlich schlicht und einfach doch nur um ein Fußball-Spiel geht. Und nicht um Befindlichkeiten, Animositäten kleiner Anhänger-Teile, die den Sport illegaler Weise als ihren Spielball sehen.
Singt euch die Seele aus dem Leib, klatscht euch die Hände wund, tanzt auf den Tribünen, dass die Wände wackeln – aber bleibt trotz großer Emotionalität im Rahmen, was rechtlich erlaubt ist. Das wünschen sich Spieler und Funktionäre beider Vereine. In Schwarz-Grün und Violett.
„Es soll ein richtiges Fußball-Fest werden – und davon gehe ich aus“, bleibt Wackers Boss Hannes Rauch optimistisch, „dass heute alles friedlich über die Bühne geht“.
Damit man auch in Rest-Österreich heute und in den kommenden Tagen über ein einzigartiges Zweitliga-Event und nicht über Dummheiten und Gewalt-Exzesse spricht; damit beide Vereine ihr zuletzt hart erarbeitetes positives Image nicht wortwörtlich mit einem Schlag verlieren.
