Kronen Zeitung

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Gernot Gsellmann

18. Oktober 2026

Es gibt keine zwei Meinungen

150 überwiegend Vermummte. Schon beim Aussprechen läuft es einem kalt über den Rücken. 
Während es bei den beiden Fan-Märschen vom Goldenen Dachl (Wacker) bzw. Fenner-Areal (Austria) noch ruhig blieb, wurde im Stadion erstmals die Keule ausgepackt. In Form von Böller und Raketen – mit einer Anzahl, die für Silvester nicht mehr viel übrig lässt ... 


Aber richtig problematisch wurde es nach Abpfiff. Als diese zu Waffen gegen Gäste-Fans und Polizei umfunktioniert wurden. Von den Vermummten, alle aus dem Innsbrucker Block, die die Südtribüne stürmen wollten. Die Exekutive hatte hier noch alles im Griff, Salzburgs Anhänger wurden direkt vor der Südtribüne in die Busse geschleust, sofort „reisefertig“ gemacht. 


Doch einige wenige, die ihre Autos in der Stadt parkten, wurden von schwarz-grünen „Freunden“ gestellt. Das Ergebnis: Fünf Festnahmen, neun kurzzeitige Verwaltungsfestnahmen, 21 Anzeigen, ein Verletzter! „Wir stehen zu unserer aktiven Fanszene – aber Gewalt hat im Umfeld des Fußballs nichts verloren“, stellt Wacker-Boss Hannes Rauch unmissverständlich klar, „so wurde die tolle Stimmung des Westderbys am Ende leider etwas getrübt. Diese Art von Fans sind nicht unsere!“ 


Wohl auch nicht ein ganz junger auf der Westtribüne: Der hatte den violetten Coach Christian Schaider mit einem Becher beworfen – eine blutige Nase war die Folge. „Wenn schon Kinder im Stadion nach dem Gäste-Coach werfen, dann ist etwas falsch in unserer Gesellschaft“, war Schaider überrascht und fassungslos zugleich. 
Bei den „Vorbildern“ ...

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