Kronen Zeitung

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JM

31. Oktober 2026

Wacker will wieder ein Zeichen setzen

▶ Nach dem Fußball-Fest kehrt Schwarz-Grün in Alltag zurück 
▶ Bei Gegner Young Violets gab es gerade einen großen Umbruch

Zeit zum Trübsalblasen blieb Wacker Innsbruck keine. Die 5:6-Niederlage nach Elfmeterschießen im Cup gegen WSG Tirol wurde am Donnerstag aufgearbeitet. Gestern galt die Konzentration der nächsten Aufgabe. Die heute (15.30) Young Violets lautet. 

Die jungen Wiener spielen eine starke Saison, sind im Moment fünf Punkte vor den Schwarz-Grünen auf Platz drei der 2. Liga zu finden. Allerdings gab es zuletzt einen großen Umbruch: Trainer Max Uhlig wurde zum interimistischen Cheftrainer der Austria in der Bundesliga beordert. Der 33-Jährige nahm mit Kapitän Wilhelm Vorsager und Valentin Toifl auch zwei Verteidiger mit. 

Ihm folgt nun Manuel Takacs nach. Der 40-Jährige war Akadmie-Leiter bei den Wienern. „Ich gehe davon aus, dass sich nicht viel ändern wird. Die Austria hat von der Akademie weg überall die gleiche Philosophie“, meinte Wacker-Trainer Sebastian Siller. Der Coach hofft, dass auch im Liga-Alltag wieder eine tolle Stimmung herrscht: „Der Cup war ein Fest, aber Punkte gibt es in der Liga. Wir brauchen die Fans wie gegen die WSG.“ 
So soll es auch wieder mit Punkten klappen. Nach zuletzt zwei Liga-Niederlagen wollen die Innsbrucker wieder anschreiben. 

Gegen Rassismus 

Aber Wacker will auch ein Zeichen setzen. Der Klub beteiligt sich an der „Fairplay“-Aktionswoche gegen Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung. Präsident Hannes Rauch: „Wacker Innsbruck steht für Vielfalt, auf dem Platz, auf den Tribünen und im ganzen Verein.“

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