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Marcel Schreter: „Habe wieder Selbstvertrauen“

Der Spieler der Runde 27, Marcel Schreter, nimmt sich für ein kurzes Interview des tivoli12 magazins Zeit. Er blickt auf das Spiel gegen den WAC zurück ,erinnert sich an die Partie im Frühjahr gegen Rapid, in der er zwei Treffer erzielt hat und schaut auf den Samstag Nachmittag vor, wo wieder die Wiener Gast im Tivoli sind.

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Marcel, du bist gegen Wolfsberg zum Spieler der Runde gewählt worden – gratuliere – aber die Frage ist, wie schwierig ist es zur Zeit für die Mannschaft den Kopf frei zu bekommen?

Danke. Jetzt sind wir alle wieder bei der Sache, aber nach dem WAC-Spiel waren wir alle ziemlich im Keller. Das hat man ohnehin gesehen, wie wir alle am Platz gelegen sind. Aber wir haben uns alle rasch aufgerichtet, weil es sind nur mehr acht Spiele. Wir müssen unbedingt die Wende schaffen, es nützt nichts. Jetzt gegen Rapid, die trotzen auch nicht unbedingt vor Selbstvertrauen. Ich weiß nicht, ob es ein schönes Spiel wird, aber wir müssen mit Kampfgeist hineingehen und schauen, dass wir unbedingt punkten.

Bevor wir zum Rapid-Spiel kommen, kommen wir zum Heimspiel gegen den WAC, eigentlich zu beiden: Es ist unglaublich, dass Wacker Innsbruck gegen die zwei tollen Spiele gegen die Kärntner mit Null Punkten dasteht. Habt ihr irgendwelche Erklärungen?

Ja, der Torhüter hatte zweimal einen sensationellen Tag gegen uns. Zum Schluss den Schuss von Roman hat er, glaube ich, von der Latte „gekratzt“; das war ganz, ganz bitter. Das letzte Spiel gegen den WAC haben wir uns auch ein wenig selbst zuzuschreiben, weil die ersten 15 Minuten waren wir nicht vorhanden. Da haben wir uns nicht ausgekannt, wie die Laufwege sind. Wir haben erst ins Spiel gefunden, als das 2:0 gefallen ist. Dann haben wir die Mannschaft 75 Minuten dominiert. Aber wir müssen das abstellen und schauen, dass wir 90 Minuten so eine Leistung bringen, nicht nur 75 Minuten, weil das kann uns den Kopf kosten.

Was für eine Rapid-Mannschaft erwartest du morgen?

Ja, eine Rapid-Mannschaft, die Gas geben wird, weil sie den dritten Platz unbedingt holen wollen. Sie werden nicht vor Selbstvertrauen trotzen, aber sie werden Gas geben, weil sie unbedingt den dritten Platz wollen.

Steffen Hofmann fällt aus, Boskovic trainiert aber wieder, ist aber für morgen fraglich – ein Vorteil für Wacker Innsbruck?

Ja, wenn der Hofmann ausfällt ist es immer ein Vorteil, weil es ist der Denker und Lenker in der Mannschaft. Der kann ein Spiel alleine entscheiden, er braucht nicht viele Minuten, dass er einen Torschuss auflegt oder selber eines macht – so ist es ganz gut, dass er nicht spielt.

Du selbst hast gegen den WAC zwei Ecken ausgeführt, zwei Torvorlagen gemacht. Gibt dir das selber Selbstvertrauen?

Ich habe eine Zeit nicht mehr gespielt. Aber jetzt bin ich wieder in die Mannschaft gekommen und habe zwei Tore aufgelegt, durch die Ecken, die ich geschossen habe. Mir gibt das natürlich Selbstvertrauen und überhaupt das Rapid-Spiel gibt mir Selbstvertrauen, weil ich im letzten Heimspiel gegen sie zwei Tore geschossen habe und wir gewonnen haben. Deswegen gibt mir das Selbstvertrauen.

Alles klar – Danke, Marcel!

Danke schön.

 

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Autor: Heidi Roznovsky

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