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Herbstsaison nach Zahlen

Die Herbstsaison der Regionalliga West endete am vergangenen Wochendende. Das gibt uns Zeit sich genauer mit der zweiten Mannschaft des FC Wacker Innsbruck zu beschäftigen. Wir wollen dies in zwei Teilen tun. Einerseits mit einem kurzen Statistik-Teil über die letzten sechszehn Runden, anderseits mit einem Interview des tivoli12 Magazines mit Cheftrainer Thomas Grumser. Heute folgt der erste Teil.

Tore, Tore

36 Tore in sechszehn Runden konnten die Amateure des FC Wacker Innsbruck bejubeln. Dies bedeutet einen Schnitt von 2,25 Toren pro Runde. Als Toptorjäger in den Reihen der Amateure erwies sich Alexander Gründler. Jener netzte zwölfmal und kommt somit auf ein Drittel aller erzielten Tore. Dass er damit die Möglichkeit in der Bundesliga zu spielen bekam, sei nur am Rande bemerkt. Mit fünf Toren Abstand rangiert Daniel Brauneis auf Platz zwei. Jeweils über zwei Tore dürfen sich Alexander Fröschl, Kevin Nitzlnader, Michael Simic, Andreas Kuen und Michael Augustin freuen. Pascal Gredler, Christopher Wernitznig, Thomas Löffler, Samuel Krismer, Armin Hamzic und Miroslav Milosevic waren jeweils einmal für die Amateure des FC Wacker Innsbruck erfolgreich. Dass jedoch die Abwehr ein bisschen stabiler werden muss, zeigt die Tatsache, dass man in den sechszehn Spielen 28 Gegentreffer hinnehmen musste. Betrachtet man es tabellarisch, so befindet man sich bei der Anzahl der erzielten Tore auf Platz vier, bei der erhaltenen Tore auf Platz sieben von sechszehn Teams.

Heim und Auswärtstabelle

Im herbstdurchgang kann man getrost von der Heimmacht FCW II sprechen, wurden doch in acht Heimspielen sieben Siege und ein Unentschieden (Eugendorf) eingefahren. Die Auswärtsbilanz  ist da deutlich schlechter. Lediglich zwei Siege (Schwaz und Höchst) und eine Punkteteilung (Anif) bei acht Auswärtsspielen stehen zu Buche. Dieser deutliche Unterschied zeigt sich auch in der Torbilanz. In den Heimspielen wurde 26 mal gejubelt und lediglich 9 Gegentreffer hingenommen, auswärts stehen 10 erzielten 19 erhaltene Treffer gegenüber.
Im Vergleich zu den anderen Regionalliga West-Vereinen rangiert man in der Heimtabelle auf Platz zwei hinter St. Johann, in der Auswärtstabelle hingegen auf Platz zehn.

Bundesland-Vergleich

Betrachtet man die Spiele gegen den Nachbarn aus dem Westen, liegt der Eindruck nahe, dass die Klubs aus Vorarlberg gern gesehene Gegner sind. Kein einziger Punkt konnte von den Teams aus Vorarlberg (Höchst, Altach II, Dornbrin, Hard und Bregenz) konnte vom Tivoli W1 entführt werden. Auch das Torverhältnis spricht eine deutliche Sprache. 18 erzielten Treffern stehen lediglich vier erhaltene Treffer gegenüber. Schlechter hingegen fällt die Bilanz gegen die Vereine aus Salzburg aus. In sieben Spielen konnte man lediglich zwei gewinnen, zwei endeten mit einem Unentschieden und drei Spiele gingen verloren. Konnte man zehn Tore erzielen, so musste man vierzehn Mal einem Salzburger Verein beim Jubeln zu sehen. Die Bilanz gegen die anderen Tiroler Vereine (Schwaz, Wattens und Kufstein) ist durchaus verbesserungswürdig. Zwei Siegen stehen zwei Niederlagen gegenüber, wobei die Innsbrucker acht Mal treffen konnten, sich aber neun Tore einfingen.

Karten, Karten

Dass die Amateure die spielerische Komponente bevorzugen, zeigt der Blick auf die Kartenstatistik. 36 Karten in sechszehn Runden bedeuten den elften Platz in der Kartentabelle. Damit ist man auch der „bravste“ Verein aus dem Bundesland Tirol. „Bad Boy“ im Team von Thomas Grumser ist Maximilian Gruber. Dieser wurde einmal mit Rot vom Platz geschickt und musste zudem sechs gelbe Karten in Empfang nehmen. Alexander Fröschl und Armin Hamzic folgen mit fünf Karten. Einzige Gelb-Rote Karte in den sechszehn Spielen kassierte Benjamin Fodor.

Profis, Profis

Dass die Arbeit zwischen erster und zweiter Mannschaft intensiv verläuft, zeigt ein Blick auf die Spielberichte. Egoitz Jaio, Simon Piesinger, Andreas Kuen, Thomas Löffler, Daniel Brauneis, Matthias Steinlechner, Miroslav Milosevic, Daniel Schütz, Christopher Wernitznig, Stipe Vucur, Alexander Gründler, Alexander Föschl und Wolfgang Schober sind jene Spieler, die sowohl in der Kampfmannschaft als auch bei den Amateuren zum Einsatz kamen. Mit Kevin Nitzlnader steht ein weiteres Talent vor einer Premiere in der Bundesliga. Zuletzt saß der Stammspieler des FCW II gemeinsam mit Tormanntalent Julian Weiskopf bei Bundesligaspielen auf der Ersatzbank.

 

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Autor: admin

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