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Nervensache

Fußball im Winter und das auch noch ohne Rasenheitzug könnte schwierig werden. Nicht so im steirischen Hartberg. Freitagmittags lag das Hartberger Geläuf noch unter einer dicken Schneedecke. Ein Aufruf an die Bevölkerung brachte die Wende. Sogar der Bürgermeister griff da zur Schaufel und siehe da, heraus kam Überraschendes. Das Spielfeld im Hartberger Stadion schien gut bespielbar und der Begegnung des TSV gegen unseren FC Wacker Innsbruck stand so nichts mehr im Wege. Und das war gut so. Denn niemand fährt gerne die 1200 Kilometer umsonst.

 

Eisige Temperaturen

Bei satten Graden unter dem Gefrierpunkt konnte nur wenig die mitgereisten Schwarz-Grünen erwärmen. Vielleicht noch die Ergebnisse des Vorabends. Die Konkurrenz ist da teilweise gestrauchelt. Nichts destotrotz wurde der FC Wacker Innsbruck über 90 Minuten hindurch angefeuert. Der Auftritt der Schwarz-Grünen konnte die Fans dann doch richtig heiß machen. Hat sich unser FCW in den letzten Partien gegen die Hartberger sehr schwer getan, so sah man am Freitag ein etwas anderes Bild. Eine konzentrierte Leistung hat schließlich zum nie gefährdenden 2:0 Sieg der Innsbrucker gereicht. In Bedrängnis hätten sich die Schwarz-Grünen höchstens selbst gebracht. Die längste Auswärtsfahrt der Liga war also nicht umsonst.

Spannung

Vor dem Spiel gegen den TSV Hartberg ist die Spannung förmlich spürbar gewesen. Schließlich weiß niemand genau wo man steht. Und dann ist die Erleichterung doch groß. Dass die Meisterschaft kein Selbstläufer werden wird, zeigen die Ergebnisse der 21. Runde der Sky go Ersten Liga. Da ist die SV Ried über ein 1:1 im Heimspiel gegen den FAC nicht hinausgekommen. Der FC Liefering ist gegen das Tabellenschlusslicht Blau-Weiß Linz gestraucheltt und der SC Wr. Neustadt ist in Lustenau ausgerutscht. Das verspricht Spannung für die nächsten Runden.

Zuversichtlich

Einigermaßen Zuversichtlich geht man im Lager des FC Wacker Innsbruck in die Frühjahrsmeisterschaft. Im Lager der Fans vertraut man auf ihre Mannschaft. Und das ist am Freitag in Hartberg eindeutig zu hören gewesen. Wir wollen in die Bundesliga!
Leicht wird das nicht werden. Aber es ist machbar und muss einfach gelingen. Dazu muss man aber unter die ersten zwei Teams der Liga kommen, oder dann die Relegation gegen den letzten der laufenden Bundesligasaison schaffen. Zwar sind die Rieder der Favorit der Meisterschaft, aber nicht unschlagbar. Beim SC Wiener Neustadt scheiden sich die Geister. Selbst stapeln die gerne tief. Wollen ja nur ärgern. Aber wozu verpflichtet man dann einen Roman Kienast? Das Understatement von Trainer Mählich kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch Wr. Neustadt mit aller Macht den Schritt nach oben machen will. Und wagt man einen Blick auf ein entsprechendes Internetportal, so ist doch der SC Wr. Neustadt der Verein mit dem höchsten Etat. Auch wenn man das mit dem Blick auf den Kader der Rieder eigentlich nicht glauben man.
Mal sehen wie sehr der TSV Hartberg in dieser Elite mithalten kann. Wird schwierig werden, aber man hat sie in dieser Saison schon zu Unrecht abgeschrieben gehabt

Der Anker

Als Rettungsanker würden zwei Relegationsspiele um den Aufstieg mitentscheiden. Chancenlos ist man da auch nicht. Für den Tabellenletzten der Bundesliga geht es nämlich auch um sein oder nicht sein. Der Absturz von der Bundesliga in die neue zweite Liga wäre nicht gerade klein. Der Druck auf die Vereine auch nicht.

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Autor: Rudolf Tilg

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