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Einmal ist keinmal? (6)

Die meisten Fans des FC Wacker Innsbruck wissen, dass Michael Streiter mit 482 Einsätzen (zwei mehr als Ali Hörtnagl) der Rekordspieler des Tiroler Traditionsvereins ist, dass kein anderer als Peter Pacult mehr Tore (147) geschossen hat, oder dass Marco Hesina mit 15 Jahren 5 Monaten und 14 Tagen der jüngste Spieler war, der sein Debüt im Profiteam gab. Der jüngste Torschütze im Profiteam ist Felix Mandl (2. Liga, 17 Jahre 1 Monat 12 Tage), der jüngste Bundesligatorschütze ist Matthäus Taferner (18 Jahre 3 Monate 25 Tage) und im Cup war der jüngste Torschütze Manfred Linzmaier (17 Jahre 11 Monate 13 Tage). Doch wie schaut es auf der anderen Seite der Rekordliste aus? Wer waren die Spieler, die lediglich ein einziges Mal für die Profimannschaft der Schwarz-Grünen auflaufen durften? In dieser Serie erinnern wir an diese Spieler, von denen es tatsächlich gar nicht so wenige gibt.

 

Thomas Winklhofer (Saison 1991/92)

Thomas Winklhofer, geboren 1970, begann seine Karriere beim SV Seekirchen. Mit 17 Jahren holte ihn Austria Salzburg, damals galt er als Stürmertalent. Nach seiner Übersiedlung ins BNZ Tirol wurde der damalige Meister Swarovski Tirol Innsbruck auf ihn aufmerksam. Mittlerweile war das „Stürmertalent“ sukzessive in die Defensive gerückt. Beim Meister kam er aber in der Bundesligamannschaft nur zu einem einzigen Einsatz. Beim 4:2-Sieg bei Vorwärts Steyr kam er in den letzten Minuten für Michael Streiter aufs Feld. Winklhofer wurde daher im Frühjahr an die WSG Wattens verliehen.
Im Sommer 1992 kehrte er zu Austria Salzburg zurück und schaffte dort den Sprung in die Kampfmannschaft und in die Nationalmannschaft.

Mit den Salzburger Violetten wurde er 1993 Vizemeister und kam in der Saison 1993/94 bis ins UEFA-Cup-Finale, das gegen Inter Mailand allerdings verloren ging. Dafür schaffte er mit den Lehenern in den Jahren 1994, 1995 und 1997 den Österreichischen Meistertitel. Zudem holte er mit Austria Salzburg auch noch die damaligen Supercuptitel. Im Jahr 2000 stand er mit Austria Salzburg im Pokalfinale. Danach wechselte er zum 1.FC Saarbrücken in die zweite deutsche Liga, kehrte aber nach einem Jahr wieder zu den Salzburgern zurück. Nach der Übernahme durch den Red Bull Konzern wurde er mit den Bullen 2007 nochmals Österreichischer Meister und beendete seine Profikarriere.
Für das Österreichische Nationalteam bestritt er 21 Länderspiele.

Fabian Hafner (2010/11 – 2012/13)

Fabian Hafner, geboren 1993, begann im Nachwuchs von St.Ändrä. Über Wolfsberg kam er zur AKA Kärnten und dem damaligen SK Austria Kärnten. 2010 holte ihn Wacker Innsbruck, wo er vorwiegend in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kam. Als Kaderspieler schaffte er im Dezember 2012 seinen ersten und einzigen Einsatz in der Profimannschaft. Ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein Wolfsberger AC kam er in der 54. Minute für Carlos Merino ins Spiel. Das Spiel stand 1:0 für die Schwarz-Grünen und endete schließlich 2:2.
Im Jänner 2013 wechselte er nach Grödig, wurde dort Meister der zweiten Spielklasse und kehrte danach in seine Kärntner Heimat zurück. Nach seiner aktiven Karriere auf dem Feld war er als Nachwuchstrainer und Teammanager tätig. Aktuell ist er Sportkoordinator bei Austria Klagenfurt.

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Autor: admin

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