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Erste Eindrücke in Schwarz-Grün

Überall kämpft der Winter gegen den Frühling. Zumindest in Bezug auf die vielen Fastnachtstraditionen in Tirol. Hierzulande trainieren Fußballmannschaften auf Kunstrasen. Im nahen Süden aber regiert das satte Grün des Rasens. Und so befindet sich der Tross des FC Wacker Innsbruck auf Trainingslager am Gardasee. Damit man in der Frühjahrssaison nicht baden geht. Ganz unten habe ich noch eine ganz große Bitte an alle!

Neue Besen

Der FC Wacker Innsbruck gibt die Verpflichtung von Anderson Rodriguez als ersten Winterneuzugang bekannt. Rodriguez wechselt von den Grasshoppers Zürich auf Leihbasis zum Verein an den Inn. Der hochgewachsene Mittelstürmer wurde im laufenden Wintertransferfenster von dem Racing Club de Montevideo von Schweizer Seite verpflichtet und an uns ausgeliehen. Der FC Wacker Innsbruck darf sich über eine weitere Verstärkung aus Montevideo freuen. Der erst 18-jährige Innenverteidiger Mauro Marichal wird vom Racing Club de Montevideo leihweise nach Innsbruck transferiert. Er ist sogar U18-Nationalspieler und man hat eine Kaufoption. Außerdem wird Quirin Rackl vom FC Liefering an den FC Wacker Innsbruck ausgeliehen. Der Innsbrucker Traditionsverein sichert sich zudem eine Kaufoption für den 19-jährigen Linksverteidiger! Der dritte Torwart des FC Wacker Innsbruck, Kyrylo Danilyev, erlitt bedauerlicherweise einen Kreuzbandriss. Das tivoli12 Team wünscht Kyrylo gute Besserung. Als Reaktion auf die Verletzung von Danilyev und den Abgang von Fabian Beck (hört aus beruflichen Gründen auf) holt der FC Wacker Innsbruck Dany-Gabriel Wastian ein heimisches Tormanntalent vorzeitig von einer Leihe nach Schwaz zurück! In anderes Talent, Abulfazl Sadeqi, wechselt leihweise vom FC Wacker Innsbruck zur SVG Reichenau, um Spielpraxis zu sammeln.

Test in Brannenburg

Die Spielvereinigung Unterhaching sollte im Test gegen unseren FCW ein echter Gradmesser werden. Der bayrische Traditionsverein liegt aktuell in der „Regionalliga Bayern“ (4. Liga) hinter dem FC Nürnberg II an zweiter Stelle. Mit 12 Siegen, drei Unentschieden und drei Niederlagen, sowie einem Torverhältnis von 44:17 waren die Hachinger eine Herausforderung für die erfolgsverwöhnten Innsbrucker. Der Deutsche Ex-Bundesligist steht aber bereits kurz vor Meisterschaftsbeginn. Vor rund 200 Zuschauern entwickelte sich am Kunstrasenplatz in Brannenburg ein Test zum mit der Zunge schnalzen. 

Wacker begann mit: Ballis, Köchl, Petutschnig, Kopp, Franzotti, Gallé, Sy, Scholl, Lechl, Owusu, Yilmaz. Die üblichen Wechsel gab es natürlich auch heute wieder. Gefehlt haben Francis, Viertler, Lorenz, Marichal und Rodriguez. Unser Neuzugang Quirin Rackl feierte in Halbzeit 2 sein Debüt. 

Ein Vergleich mit dem Testspiel in Bregenz mit der Begegnung gegen Unterhaching ließ einen deutlichen Unterschied erkennen. Auf dem Spielfeld befand sich ein Gegner, der uns im Spielaufbau fortwährend unter Druck setzte. In Anbetracht dessen, dass unser Spielstil bekanntlich primär auf einem flachen Spielaufbau der Abwehrreihe basiert und hohe Zuspiele in die Spitze weitestgehend vermieden werden, hat uns der Gegner diesbezüglich vor erhebliche Herausforderungen gestellt. In der ersten Halbzeit entwickelte sich daraufhin ein ausgeglichenes Spiel, in welchem beide Mannschaften Offensivaktionen vorweisen konnten. Bei uns ging primär über die schnellen Flügel – Lechl und Owusu – einiges nach vorne. Zunächst war man aber im Abschluss noch zu ungenau. Auch Unterhaching zeigte immer wieder gefährliche Vorstöße, aber unsere Defensive stand zunächst gut. Daraufhin gingen wir mit einem echten Traumtor in Führung. Yilmaz konnte seitlich den Ball behaupten, spielte zurück auf Owusu und der schlenzte den Ball über den Torhüter ins lange Eck.

In der Halbzeitpause erfolgten umfassende Auswechslungen bei beiden Mannschaften. Unterhaching verstärkte nun seine Offensivbemühungen, ohne jedoch zwingende Torgefahr zu entwickeln. Auf der anderen Seite schaffte es unser Luis Gstrein vollkommen freistehend am Fünfer den Ball nicht im Tor unterzubringen. Ein richtiges Traumtor brachte die 2:0-Führung ein. Phil Kunze zeigte als Freistoßschütze seine Qualitäten und traf sehenswert. Wacker war das reifere Team. Unterhaching schaffte allerdings aus dem sprichwörtlichen Nichts postwendend den Anschluss herzustellen. So frei dürfen die Gegenspieler in der Meisterschaft aber nicht zum Abschluss kommen. Jedoch gelang es den Schwarz-Grünen den Zwei-Tore-Vorsprung wiederzuerlangen. Tekir traf zum zwischenzeitlichen 3:1. Der neuerliche Anschlusstreffer der Gegner führte zu einer hoch spannenden und dramatischen Schlussphase. Zu den fünf teilweise herrlichen Treffern und zahlreichen Torchancen gesellten sich ein Lattenkracher der Hachinger und ein Geniestreich der Innsbrucker, der an der Stange endete. Bei den wackeren Ballesterern zeigte sich die Wirkung des intensiven Aufbautrainings, und die Hachinger waren zehn Tage vor dem Frühjahrsart dann doch besser im Saft. Pustekuchen. Der FC Wacker Innsbruck siegte schlussendlich mit 3:2.

Weiter geht es am 14. März in Seekirchen. Die Damen bestreiten den Frühjahrsauftakt der 2. Frauen Bundesliga bereits am 14. Februar um 14 Uhr in der Wiesengasse gegen Pinzgau-Saalfelden. 

Bitte in eigener Sache

Zum Abschluss habe ich noch eine Bitte in eigener Sache. Wie einigen möglicherweise bekannt sein dürfte, ereilte die Familie meines Enkels und wackeren „Glücksbringers“, Raphael, kurz vor dem Weihnachtsfest ein dramatisches Unglück. Raphis Tante musste die Welt viel zu früh verlassen und hinterlässt ein riesiges Loch. Dies gilt insbesondere für die beiden Kleinkinder Valentina und Annalena sowie den elfjährigen Maximilian. Maxi ist wie Raphi ein Nachwuchsspieler der SPG Vomp/Stans und regelmäßigen Besuchern unserer Heimspiele werden die beiden Jungen nicht unbekannt sein, welche mich beständig bei meinen Tätigkeiten am Spielfeldrand unterstützen und begleiten. In Anbetracht dessen, gestatte ich mir im Rahmen meiner „Geburtstagsaktion“ um Unterstützung zu ersuchen. Eine Unterstützung, die primär zur Reduzierung der Belastung der Großeltern, jedoch auch des Vaters Markus und der Familie beitragen sollte. Unter folgendem Link gelangen Sie zu der unbürokratischen Spendenaktion: Spendenaktion zugunsten der Familie Löffler

Foto: Daniel Schönherr

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Autor: Rudolf Tilg

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