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Pressespiegel - 26.02.2024

Keine Krida, keine Klage

Autor: Gernot Gsellmann, Medium: Kronen Zeitung

Staatsanwaltschaft Innsbruck stellt Ermittlungen gegen Ex-Bosse von Wacker Innsbruck ein – und Präsident Hannes Rauch nun Forderungen

Einige werden gestern tief durchgeatmet haben, für andere wie den aktuellen schwarz-grünen Präsidenten war es bereits länger klar. Aber nun ist es fix: Das strafrechtliche Ermittlungsverfahren wegen betrügerischer Krida gegen fünf Ex-Bosse (es soll sich dabei um Gerhard Stocker, Alfred Hörtnagl, Kevin Radi, Thomas Kerle und Joachim Jamnig handeln) wird eingestellt! Da die Verdachtsmomente, dass es durch Überweisungen von Vereinskonten auf die der GmbH und umgekehrt zu ungerechtfertigten Vermögensverschiebungen kam, vollständig entkräftet werden konnten. 

Nach der Einstellungsbegründung der Staatsanwaltschaft wird Hannes Rauch nun selbst tätig werden: „Der Rechtsstandpunkt von Wacker Innsbruck hat sich durch diese Aussagen bestätigt. Daher hat der FC Wacker eine Forderung gegenüber der GmbH – und diese in Höhe von 1,3 Millionen Euro im Insolvenzverfahren angemeldet!“ Weil in Punkt 5.2 der Einstellungsbegründung festgehalten wird: Unter Berücksichtigung der Verrechnungskonten ergibt sich ein Guthaben des Vereins Wacker, entgegen dem Anfangsverdacht wurden von Wacker GmbH keine Gelder an den Verein transferiert. 

Insgesamt gibt es 135 Gläubiger, die 18 Millionen angemeldet haben, Masseverwalter Herbert Matzunski erkannte davon 2,4 Mio an. Nun ist er wieder am Zug.

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