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Pressespiegel - 26.02.2024

Ehemalige Wacker-Verantwortliche entlastet

Autor: TT, Medium: Tiroler Tageszeitung

Innsbruck – Das Ermittlungsverfahren gegen die ehemals Verantwortlichen der Vereins FC Wacker und der FC Wacker Innsbruck GmbH wegen Verdachts der betrügerischen Krida wurde eingestellt. Der Verdacht, es sei durch Überweisungen von Konten des Vereins auf die der GmbH und umgekehrt zu „ungerechtfertigten Vermögensverschiebungen“ gekommen, konnte nach lange andauernden Ermittlungen entkräftet werden. 

„Den Zahlungsflüssen lagen ordnungsgemäße Personalverrechnungen zu Grunde“, heißt es in einer Aussendung. Bei den Entlasteten soll es sich um die früheren Präsidenten Kevin Radi, Joachim Jamnig und Gerhard Stocker sowie Ex-Manager Alfred Hörtnagl und das frühere Vorstandsmitglied Thomas Kerle handeln. Bereits im August 2022 hatte es Durchsuchungen in den Räumlichkeiten der genannten Personen sowie des Vereins gegeben haben. 

Die Verteidiger von Hörtnagl, Michael Hohenauer und Albert Heiss, zeigten sich zufrieden: „Die Beschuldigten hatten sehr unter den unrichtigen und teils leichtfertig erhobenen Anschuldigungen zu leiden. In der öffentlichen Wahrnehmung waren sie bereits vorverurteilt.“ Umso befriedigender sei nunmehr diese Einstellung des Ermittlungsverfahrens. Nachsatz: „Selten sieht man, dass sich derart schwerwiegende Vorwürfe zur Gänze in Luft auflösen.“ 

Der nunmehr amtierende Wacker-Präsident Hannes Rauch äußerte ebenfalls Genugtuung: „Der Rechtsstandpunkt des FC Wacker Innsbruck hat sich durch den Bericht und die Einstellung des Verfahrens bestätigt. Der FC Wacker Innsbruck hat eine Forderung gegenüber der GmbH und der Verein hat diese Forderung in Höhe von 1,3 Mio. Euro im Insolvenzverfahren auch angemeldet.“ Zuletzt hatte der Insolvenzverwalter Forderungen in Höhe von 2,4 Millionen Euro als berechtigt anerkannt. 

Der Kufsteiner, Chef des in die fünfte Liga abgestiegenen Vereins, verweist auf eine Formulierung im Urteil: „Unter Berücksichtigung der Verrechnungskonten ergibt sich ein Guthaben des Vereins FC Wacker Innsbruck, entgegen dem Anfangsverdacht wurden also von der FC Wacker GmbH gerade keine Gelder an die Alleingesellschafterin (Verein) transferiert.“

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