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Pressespiegel - 26.02.2024

Wacker-Plan bis 2027 steht

Autor: Florian Madl, Medium: Tiroler Tageszeitung

US-Geldgeber und Präsident Rauch halten an der Marschroute des Fünftligisten fest.
 
Innsbruck – „Wir denken das Business größer“, meinte kürzlich Benny Tran, einer der Verantwortlichen von Wacker-Geldgeber Los Angeles FC. Dass seitens des MLS-Clubs gerade eine Jugend-Akademie in Gambia (Gambino Stars) und ein Club in Montevideo aufgekauft wurden, unterstreicht seine Worte im TT-Gespräch. Und mit der Übernahme des Schweizer Traditionsclubs Grasshoppers Zürich ist nun auch das europäische Portfolio von LAFC komplett. Mit dem Mittelständler wollen Tran und seine Kollegen bald vorne mitspielen, beim FC Wacker soll es 2027/28 mit dem Bundesliga-Auftritt klappen: „Wir müssen dorthin“, unterstreicht Tran, der mit der WSG Tirol nicht in Kontakt steht. Das Thema Infrastruktur sieht er differenziert: „Eine Akademie wird eines Tages wichtig, das Stadion ist schön. Irgendwann brauchen wir allerdings mehr Platz“, spielt der US-Amerikaner auf die Trainingssituation an. 

Wacker-Präsident Hannes Rauch freut sich, Teil des internationalen Netzwerks zu sein. „Für uns ändert sich sonst nichts.“ Die solide finanzielle Situation ermöglichte es, mit Schlüsselspielern zu verlängern (Yilmaz, Tekir, Tauber bis 2026, Lechl, Petutschnig bis 2027). „Ziele sind da, um erreicht zu werden“, übt sich Rauch im Manager-Sprech – und erreicht hat man heuer allerhand für einen Fünftligisten: Knapp 2000 Zuschauer kamen im Schnitt (u. a. TFV-Cup gg. Imst/2600, Jubiläumsspiel Mayrhofen/4000), im Merchandising nahm man Geld „im mittleren fünfstelligen Bereich“ ein. Der Erfolg geht damit einher: „Ziel ist der Meistertitel, den Cup würden wir auch gerne mitnehmen.“

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