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Pressespiegel - 26.02.2024

Bei den Altherren fand Völs den Königstransfer

Autor: Daniel Lenninger, Medium: Tiroler Tageszeitung

Das Comeback von Ex-Profi Benjamin Pranter stellt die meisten anderen Unterhaus-Transfers in den Schatten. Auch FC Wacker besserte nach.

Innsbruck – Paradoxerweise muss der Völser SV froh sein, dass im Herbstfinish der tt.com Regionalliga Tirol das halbe Fußball-Team ausfiel. Da half ein gewisser Benjamin Pranter von den „Old Boys“ (Altherren) aus, leckte Blut und wagt nun sein Comeback. „Ich möchte im Frühjahr bei möglichst vielen Spielen dabei sein“, bestätigte der 34-jährige Ex-Profi (lange WSG Tirol) der TT gestern seine Rückkehr. 

Weniger Glück vor der in der Nacht auf Mittwoch endenden Übertrittszeit hatte St. Johann. „Wir haben drei Stammspieler verloren“, haderte Trainer Herbert Ramsbacher nach den Abgängen von Stürmer Stephen Akomeah (Profivertrag auf Malta) sowie den Verteidigern Bruno Perisic und Michal Cmarko, die beide Tirol den Rücken kehrten. Dafür kam Mario Andric (Kufstein). 

„Das Frühjahr wird für uns eine riesige Herausforderung“, meinte Ramsbacher. „Für mich bleiben St. Johann und Kitzbühel die Topfavoriten“, betonte Volders-Trainer Michael Streiter, dem Yusuf Özüyer (Italien) abhandenkam. Kitzbühel holte fünf Neue, darunter Ex-Wacker-Innenverteidiger Joseph Asante. „Wir mussten auf einige Abgänge reagieren“, hielt Präsident Christoph Pichler fest. Kematen verlor Stammkeeper Daniel Delic (Rum), als Ersatz kam Simon Berger (Wacker). Eine Verstärkung ist auch Elias Ulses (Silz/Mötz). Kundl ließ Säule Kurt Hendler (Münster) ziehen und reaktivierte Bojan Margic (zuletzt Kufstein). Bei Ebbs nimmt sich Lukas Marasek eine Auszeit. Der IAC holte Verteidiger Fabian Ponholzer (Imst). 

Regionalliga West: Im Dezember hatte sich Kufstein von den Legionären Kovacevic, Dencinger, Xhelili, Sinabov und Savoldelli getrennt. Neben Co-Trainer Thomas Farthofer neu: der griechische Offensivmann Dimitrios Vourtsis. Bei der Reichenau (Stefano Gallo/Wacker) und Imst (Adam Matalik/Landeck) standen Stürmer hoch im Kurs. Die Oberländer holten noch Mittelfeldspieler Lorenzo Popovic, der im Kader von Zweitligist FAC stand. Silz/Mötz bekam mit Ex-Wacker-Profi Sefik Abali ein Luxus-Problem in der Innenverteidigung, Schwaz verstärkte sich mit den Offensiven Jakob Antretter (Westendorf) und Benjamin Schmiederer (Imst). 

Tirol Liga: Und der FC Wacker? Die Schwarz-Grünen gaben keinen Stammspieler ab und schufen durch Hannes Dürnberger (Bramberg), Ondrej Jakubov (Oberland West), Mame Wade (Dunajska Streda/Slowakei), Marko Popovic (FC Bayern World Squad) und Abdoulaye Gueye (Landsberg/GER) neuen Konkurrenzkampf. „Das sind auch schon Vorgriffe für die kommende Saison“, nickte Wacker-Präsident Hannes Rauch.

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