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Pressespiegel - 22.05.2024

Wacker-Wechsel von Gstrein „tut uns richtig, richtig weh“

Autor: Alois Moser, Medium: Tiroler Tageszeitung

Im Gemüt von Längenfelds Trainer Christoph Kuprian herrschte auch nach dem 5:2 gegen Oberland West keineswegs eitel Sonnenschein. 

Prutz – „Das Ergebnis war toller als das Spiel selbst“: Dieses vielsagende Fazit zog Christoph Kuprian, Trainer von Längenfeld, nach dem klaren 5:2-Auswärtssieg in Prutz gegen Oberland West in der Hypo Tirol Liga. Kopfzerbrechen bereiten dabei nicht nur die Auftritte im Frühjahr, sondern auch der bevorstehende Abgang von Toptalent Luis Gstrein zum FC Wacker. 

„Sein Abgang tut uns sehr weh“, machte Kuprian aus seinem Herzen keine Mördergrube: „Ich wünsche ihm nur das Beste.“ Nachsatz: „Und dass er bald wieder für uns spielt.“ Bei den Anlagen des Angreifers, der auch schon ein Probetraining beim 1. FC Nürnberg absolviert hat, wohl eher unwahrscheinlich – für Kuprian bedeutet das, dass er nach Riccardo Holzknecht (wechselte zu Silz/Mötz) bald den nächsten Hochkaräter ersetzen muss: „Und so einfach funktioniert das halt nicht.“ Die logische Konsequenz für den 39-Jährigen: „In der nächsten Saison müssen die Ziele anders definiert werden.“ Und zwar nach unten – wobei Kuprian mit der „hochtalentierten“ Mannschaft ohnehin auch heuer höhere Ziele als die vom Verein als Saisonziel ausgegebenen Top Ten hatte: „Das wird nächstes Jahr schwierig.“ 

Und auch wenn nach drei Spielen ohne Sieg in Prutz gleich fünf Tore gelangen, trauert Kuprian immer noch den im Herbst gezeigten Leistungen hinterher: „Wir sind oft zu langsam, und es fehlen teilweise grundlegende Dinge wie Laufbereitschaft.“ Der Fluch des Erfolges: „Wir haben uns die Latte selbst hoch gelegt, und daran werden wir auch gemessen.“ 

Apropos Niederlagenserie: Gegner Oberland West kassierte gegen die Ötztaler die bereits vierte Pleite in Folge. „Die Gemütslage ist nicht so gut“, bekannte Obmann Alexander Jäger, der zudem weiterhin auf Trainersuche ist. 

Erfolgreicher verläuft der Lenz bei Mils, das gegen Schlusslicht Breitenbach klar mit 4:1 gewann und Platz zwei behauptete. „Man muss auch solche Spiele erst gewinnen“, war Trainer Andreas Graus nach einem „klaren Sieg“ also erleichtert.

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