Ferragosto – der Höhepunkt des italienischen Sommers. Südlich des Brenners ein Feiertag der ganz besonderen Art.
33 Kilometer nördlich der Grenze soll es heute Abend im Tivolistadion eine „notte italiana“ geben. Ein Sommerfest mit lauen Temperaturen und einem heißen Match im „Calcio“.
Die Voraussetzungen sind da. Wacker plant mit dem zweiten Westliga-Sieg in Folge den 0:2-Patzer zum Auftakt gegen Seekirchen endgültig abzuschütteln – und auf der Gegenseite will Dornbirn, als 17. Westliga-Klub gnadenhalber in der Liga, seine neuen Muskeln spielen lassen.
„Das wird ein Spitzenspiel“, ist auch Wacker-Trainer Sebastian Siller überzeugt. Weil die Gäste nicht nur viel Klasse, sondern auch einiges an Wacker-Vergangenheit mitbringen. So stand Julian Wießmeier einmal ganz, ganz oben auf der schwarz-grünen Wunschliste, ehe er dann nach Ried und später zu Nürnberg ging. So trug Okan Aydin für 31 Zweitliga-Spiele den Wacker-Dress (2021/22). Und so ist Felix Mandl gebürtiger Tiroler und stürmte 2019/20 in Liga zwei für Wacker.
Was nichts daran ändert, dass die Innsbrucker die drei Punkte brauchen. „Der Anspruch ist klar: Wir wollen nach oben“, stellt auch Präsident Hannes Rauch klar.
Siller dürfte nach dem klaren 3:0-Erfolg bei der Reichenau wenig Grund haben, die Truppe zu verändern. „Das Training auf dem Kunstrasen hat ein paar Spuren hinterlassen, aber das bekommen wir in Griff“, ist der Trainer überzeugt. Okan Yilmaz, gegen Reichenau erstmals in der Startelf, überzeugte im Derby mit einem Doppelpack – eine derartige Torgefährlichkeit wird’s wohl auch gegen Dornbirn brauchen.