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Pressespiegel - 29.08.2025

Tiroler möchte Wacker ärgern

Autor: Daniel Lenninger, Medium: Tiroler Tageszeitung

Der Stubaier Felix Mandl trifft heute mit dem FC Dornbirn im Westliga-Hit im Tivoli-Stadion auf seinen schwarz-grünen Herzensclub.
 
Innsbruck – Nicht alle Tiroler, die sich heute (19.30 Uhr) im Tivoli-Stadion einfinden, werden den FC Wacker im Fußball-Westliga-Hit gegen Dornbirn anfeuern. Zumindest nicht die Familie des Stubaiers Felix Mandl, der Schwarz-Grün in die Suppe spucken möchte. Und jeden anderen Gegner lieber verlieren sehen würde. 

„Natürlich schlagen in meiner Brust zwei Herzen. Ich habe den Wacker-Nachwuchs durchlaufen und unter Thomas Grumser mein Profidebüt gefeiert“, erzählt der Dornbirn-Kicker und Sohn von Ex-ÖSV-Alpinchef Herbert Mandl. 

Der Tiroler Westliga-Favorit würde nach der Auftaktpleite gegen Seekirchen und dem Sieg in der Reichenau gerne weiter Fahrt aufnehmen. Mit Dornbirn türmt sich aber ein Titel-Mitfavorit auf. Unlängst fast zum Zwangsabstieg verdammt, haben sich die Vorarlberger mit den Ex-Bundesliga-Kickern Okan Aydin (u. a. FC Wacker) und Julian Wießmeier (Ried) verstärkt. Stürmer Tamas Herbaly wurde vergangene Saison Westliga-Torschützenkönig und auch die ÖFB-Cup-Sensation gegen den GAK dient als Warnung. 

Ob Dornbirn (drei Punkte aus zwei Spielen) den Aufstieg anstrebt? „Zumindest ist nicht klar kommuniziert, dass der Verein das auf keinen Fall möchte“, erklärt Mandl: „Der FC Wacker zählt zu den großen Favoriten. Aber wir gehen in jedes Spiel, um zu punkten.“ 

Der Tiroler Offensivmann wurde kürzlich zum Außenverteidiger umfunktioniert. „Halbprofi“ sei Mandl aktuell und der Profi-Traum nicht abgehakt. Plan B: Er feilt an einem Diplom als Fitnesstrainer – und möchte auch heute die Muskeln spielen lassen.

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