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Pressespiegel - 29.08.2025

Reichenau-Fehlstart ist perfekt: Glänzer „im falschen Film“

Autor: a.m., t.w., dale, Medium: Tiroler Tageszeitung

Die Reichenau verlor in Lustenau 0:2 und ist damit weiter sieglos. Imst und Kitzbühel kamen jeweils nicht über ein 1:1-Remis hinaus.
 
Innsbruck – Bei der Reichenau und Kitzbühel stellte sich gestern einmal mehr eine der ältesten Fußball-Weisheiten als nur allzu zutreffend heraus: Wer die Tore nicht schießt, bekommt sie. Während aber die Gamsstädter, die wie auch Imst (gegen St. Johann) 1:1 remisierten, sich über den späten Ausgleich gegen den FC Pinzgau ärgerten, bleiben die Innsbrucker nach dem 0:2 in Lustenau weiterhin sieglos. 

„Sehr ärgerlich“, kommentierte Kitzbühels Trainer Sean Caldwell den späten Saalfeldener Ausgleich durch den ehemaligen St. Johanner und Kitzbüheler Andi Lovrec: „Eigentlich hätten wir 3:0 oder 4:0 führen müssen.“ 

Ähnlich äußerte sich Reichenaus Trainer-Urgestein Gernot Glänzer: „Wir waren überlegen, hatten Chancen, aber das war viel zu wenig vor dem Tor.“ Eine etwas schiefe Optik hatte für Glänzer auch die Schiedsrichterbesetzung: „Einen Vorarlberger Schiri bei einem Vorarlberger Spiel pfeifen zu lassen, halte ich für keine gute Idee.“ Gescheitert sei man aber in erster Linie an sich selbst: „Ich bin sprachlos. Du denkst, du bist im falschen Film.“ 

Schon am Freitag hatte im Tivoli ein 19-jähriger Ötztaler demonstriert, wie wichtig auch Joker sein können: Nicht umsonst wurde Luis Gstrein von den Fans nach seinem Treffer zum auch in der Höhe verdienten 4:0 gegen Dornbirn zum Man of the Match gewählt: „Ich habe immer gesagt, dass die Spieler auf der Bank Unterschiedsspieler sind“, lobte FCW-Trainer Siller.

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