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Pressespiegel - 29.08.2025

Duo bestätigte die Papierform

Autor: Alex Gruber, Medium: Tiroler Tageszeitung

Der Westliga-Sonntag brachte den erlösenden ersten Saisonerfolg der Reichenau (1:0 gegen Lauterach) und den dritten Sieg des FC Wacker, der 2:0 im Pinzgau gewann.
 
Innsbruck – Nach drei Niederlagen in Serie zum Saisonstart stand die SVG Reichenau unter Langzeit-Coach Gernot Glänzer gestern im Nachzügler-Duell in der Pflicht. Die erfolgsverwöhnten Innsbrucker suchten einen Ausweg aus der (kleinen) Krise. 

„Wir waren im Erfolg nicht übermütig und sind jetzt in der Krise nicht panisch. Wir haben die letzten Jahre immer am Plafond oder sogar darüber agiert und hatten jetzt in der Liga einen schweren Start mit guten Gegnern und auch wenig Spielglück, wir werden da wieder herauskommen“, gab sich SVR-Obmann Gernot Amoser vor dem Anpfiff gelassen. 

Die Innsbrucker diktierten dann am Feld auch die Anfangsphase, hatten bei einem Abseitstor von Max Plattner (5.) – wenn überhaupt, dann hauchdünn – und bei einem Stangentreffer von Sefik Abali (15.) Pech. Trotz guter Ballbesitzphasen verflachte nach einer halben Stunde das Geschehen dann bis zum Pausenpfiff zusehends. Die Hausherren mussten mit Sebastian Pittl und Lukas Hupfauf (gesperrt) auch auf zwei Routiniers verzichten. 

„Wir hatten auch in der zweiten Halbzeit 80 Prozent Ballbesitz und kamen zu mehr Chancen. Mir ist ein Riesenstein vom Herzen gefallen, denn wir haben auch in den ersten drei Runden nicht schlecht gespielt, aber halt nicht getroffen“, atmete Glänzer nach dem Goldtor (67.) von Mahmut Bozkurt, der nach Kordic-Chance einen Abstauber nutzte, durch. „Und hinten haben wir jetzt zwei Meter stehen“, spielte er auf das Debüt des deutschen Hünen Luca-Ben Kallinich in der baumlangen Dreierkette neben Lukas Zangerl und Abali an. 

Früher Lorenz-Doppelpack 

Der FC Wacker Innsbruck feierte im vierten Westliga-Match den dritten Sieg in Serie. Ein Doppelpack von Stefan Lorenz (27., 37.) sorgte in der ersten Halbzeit für eine beruhigende 2:0-Führung, die gleichzeitig auch den Endstand darstellte. Beim Sprung auf Platz zwei und dem Startelf-Debüt von Max Köchl, der den angeschlagenen Mateo Franzotti vertrat, fehlte den Schwarzgrünen nur ein Treffer, um die Tabellenführung von Bischofshofen – dort gastiert die Reichenau in der nächsten Runde – zu übernehmen. 

„Es war ein ungefährdeter Sieg. Ich kann mich an keine Topchance des Gegners erinnern, wir haben hingegen noch ein paar richtig gute Gelegenheiten liegen gelassen. Wichtig ist, dass wir Punkte sammeln“, freute sich Wacker-Cheftrainer Sebastian Siller und trauerte der Tabellenführung nicht nach. Dem jungen Köchl (17) attestierte der „Sewi“ ein „starkes Debüt“. Das Tirol-Duo wurde am Westliga-Sonntag der Papierform gerecht.

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