
Autor: JM, Medium: Kronen Zeitung

Die Ligen-Reform des Tiroler Fußballs hatte im vergangenen Jahr für Aufregung gesorgt. Weil es in einigen Ligen in der aktuellen Saison keinen Aufsteiger geben wird und sich viele Vereine darüber zu schlecht informiert gefühlt hatten. Nichtsdestotrotz wird die Neueinteilung durchgeführt – und jetzt steht auch fest, wie die Ligen heißen werden. Bei der Präsidiumssitzung des Tiroler Fuballverbandes wurde beschlossen, dass die jetzige Regionalliga Tirol wieder zur Tiroler Liga wird. Darauf folgen dann jeweils die 1. Landesliga Ost und West sowie 2. Landesliga Ost und West. Die restlichen Teams spielen alle in Gebietsligen: 1. Gebietsliga Ost, Mitte-Ost, Mitte-West, West – und genauso in der 2. Gebietsliga.
Auch beim Cup-Finale gibt es Neues: Als Ersatz für Hopfgarten hat das Cup-Komitee Wacker Innsbruck (aus acht bewerbenden Vereinen) vorgeschlagen. „Es ist hoffentlich die letzte Möglichkeit für uns, den Finaltag auszutragen“, sagte Hannes Rauch, Präsident des aufstiegswilligen Traditionsvereins: „Wir hoffen natürlich auf ein Finale dahoam und den ersten Cup-Titel unserer Ersten.“
Gespielt werden soll das Finale des Kerschdorfer-Cups erstmals im Tivoli-Stadion – wie immer am Pfingstmontag. „Das wäre lässig für den Amateur-Fußball“, sagte Rauch. Wäre, denn es kann anders kommen: Falls es eine Terminüberschneidung (eventuell ein Europacup-Playoff der WSG Tirol) gibt. Dann würde Kirchbichl das Finale austragen.