Absteiger gibt es in dieser Saison, nach der die Regionalligen reformiert werden, ja keine. Die Tiroler Teams bilden mit den Vorarlberger Klubs dann die neue Westliga (oder Arlbergliga), die Salzburger Mannschaften wechseln in die Regionalliga Nord (mit Oberösterreich).
Also stellt sich im Frühjahr nur eine Frage: Wie lange dauert es, bis Wacker Innsbruck den Aufstieg und damit die Rückkehr in den Profi-Fußball fixiert?
„Es sind 16 Spiele mit dem Ziel, in den Profi-Fußball zurückzukehren“, sagte Wacker-Präsident Hannes Rauch, „und wir wollen das so früh wie möglich schaffen.“ Damit das auch klappt, wäre ein guter Start in das Frühjahr hilfreich, denn es geht gleich gegen den Zweiten Seekirchen los. „Die Mannschaft ist fit, es ist alles angerichtet“, erklärte Rauch. In der Vorbereitung wurde etwa Zweite-Liga-Klub Bregenz geschlagen, zwei Trainingslagern wurden absolviert.
Tirolweiter Konsens
Auch die anderen Tiroler Westliga-Teams sehen es als Kür der Schwarz-Grünen. „Da kann eigentlich nichts mehr passieren“, meinte Schwaz-Trainer Akif Güclü, der mit seinen Jungs das zweitbeste Team nach Wacker sein will.
„Ich habe das zu Saisonbeginn gesagt. Da waren es noch 32 Spiele“, betonte Imst-Trainer Jens Scheuer, der sich auf die Rückkehr auf Naturrasen freut.
Auch Reichenau-Trainer Gernot Glänzer sieht es nicht anders. Er hofft am Sonntag nach einer schwierigen Vorbereitung auf einen guten Start gegen Kitzbühel. Trainer Michael Baur hofft auf einen guten Start am Kunstrasen. Ronny Gercaliu will Kufstein neu aufstellen in den 16 Spielen bis zu Wackers Aufstieg. „Das kann man so sagen.“