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Pressespiegel - 18.03.2026

„Aus unserem Traum wurde ein Albtraum“

Autor: D. Lenninger, M.Pipal, Medium: Tiroler Tageszeitung

Mötz - Tiroler Fußballverband erklärte gesperrten Mötzer Fußballplatz für bespielbar. Regionalligist droht gegen FC Wacker ein 0:3 am grünen Tisch.

Gestern Mittag dominierten am Mötzer Fußballplatz die Gegensätze: Johannes Härting, Kommissionierer des Tiroler Fußballverbandes, erklärte das Grün für spielfähig. Daneben stand der Mötzer Bürgermeister Michael Kluibenschädl. Die Gemeinde hatte den Platz vor dem Cup-Hit gegen den FC Wacker sperren lassen. Kluibenschädl blieb beim Nein: „Der Platz ist auf der Südseite zu nass. Wir müssen schauen, dass wir durch die Saison kommen. Und wir haben einen Wasserschaden in den Kabinen.“ 

Für die SPG Silz/Mötz bedeutete das die Absage des für gestern anberaumten Cup-Drittrunden-Heimspiels gegen den Westliga-Leader. Und der Worst Case könnte heute im Strafsenat eintreten. Denn in ähnlichen Fällen (Haiming, Hall) waren 2025 zwei 0:3-Strafverifizierungen verhängt worden. 

„Wir gehen davon aus, dass das Spiel zu 99,9 Prozent mit 3:0 für den FC Wacker gewertet wird. Für uns wurde das Los damit von einem Traum zu einem Albtraum“, rechnet Obmann Peter Mader mit dem Schlimmsten, hofft allerdings noch auf Gnade vor Recht: „Man darf einfach nicht vergessen, was wir in den letzten vier Tagen alles versucht haben.“ 

Am Donnerstag wurde der Club informiert, dass der Platz gesperrt ist. „Dann haben wir bei sechs Vereinen angefragt“, erklärte Mader. Mit SV Hall gab es eine Übereinkunft, die Stadt Hall machte dem wegen der Kurzfristigkeit und Meldepflichten für größere Veranstaltungen einen Strich durch die Rechnung. „Gegen jeden hätten wir spielen können – außer dem FC Wacker“, sagt Mader: „Dennoch: Dienstag, null Grad – ich kann mir nicht vorstellen, dass über 1000 Fans gekommen wären.“ 

Bei Axams/Grinzens kehrte der Winter gestern zurück. Nach dem Schneeschaufeln unterlag der Landesligist dem Westligisten Kufstein 0:6. Bis zur 62. Minute stand es 0:1, dann drehte Kufstein mit Dreifachtorschütze Sascha Marinkovic auf. „Der Gegner hat uns das Leben lange schwer gemacht“, betonte Gäste-Coach Ronny Gercaliu. Der Schlager zwischen Imst und Reichenau (1:2) musste in der 73. Minute wegen eines medizinischen Notfalls auf der Tribüne abgebrochen werden.

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