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Pressespiegel - 19.03.2026

„Das schlimmste Cup-Spiel, das ich je erlebt habe“

Autor: dale, Medium: Tiroler Tageszeitung

Medizinischer Notfall ließ Fußball bei Reichenau in Hintergrund rücken. Silz/Mötz verlor am grünen Tisch.

Innsbruck - Der Schock saß im Reichenauer Fußball-Lager gestern bei der Achtelfinal-Auslosung des Kerschdorfer Tirol Cups im Hotel Leipziger Hof noch tief. Beim Drittrunden-Spiel in Imst hatte es am Dienstagabend einen medizinischen Notfall gegeben. Betroffen war ein Reichenauer Vorstandsmitglied, Gönner und Edel-Fan. Das Spiel musste beim Stand von 2:1 für die Innsbrucker in der 73. Minute abgebrochen werden, vermutlich wird die Restspielzeit nachgeholt. 

Und die Bestürzung verwandelte sich bereits in Erleichterung, denn besagtes Vorstandsmitglied soll sich schon wieder auf dem Weg der Besserung befinden. „Wir sind immer noch geschockt und möchten uns ausdrücklich bei den Einsatzkräften und dem SC Imst für das rasche und besonnene Handeln bedanken. Und wir freuen uns schon, wenn wir ihn schon bald wieder auf dem Reichenauer Platz begrüßen dürfen“, erklärte Obmann Gernot Amoser. 

Der Dank galt auch dem Kaderspieler Simon Suprun, der als angehender Arzt umgehend Erste Hilfe leistete. Wie sehr man bangte, brachte TFV-Vizepräsident und Reichenau-Urgestein Adi Stastny am treffendsten auf den Punkt: „Es war das schlimmste Cup-Spiel, das ich je erlebt habe.“ 

Silz/Mötz kassierte gestern gegen den FC Wacker die erwartbare 0:3-Strafverifizierung am grünen Tisch, weil ein TFV-Kommissionierer den von der Gemeinde gesperrten Sportplatz für bespielbar erklärt hatte und kein Ausweichplatz zur Verfügung stand. 

Die prominenten „Losfeen“ Jacqueline Preiß (TT-Marketing), U17-Teamchef Hermann Stadler, Olympia-Medaillengewinner Wolfgang Kindl und Cup-Sponsor Hannes Kerschdorfer bescherten speziell Wacker-Präsident Hannes Rauch einen besonderen Achtelfinalgegner: Der Westliga-Leader trifft auf Rauchs Heimatstadt und Ex-Club Kufstein.

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