
Autor: D. Lenninger, M.Pipal, Medium: Tiroler Tageszeitung

Westliga-Leader FC Wacker gewann Schlager in Dornbirn mit 3:0. Auch Schwaz, Imst und Kitzbühel punkteten voll. Drei Verletzte in der Reichenau.
Die Frage ist nicht mehr, ob der FC Wacker aufsteigt, sondern wann. Der überlegene Fußball-Westliga-Leader feierte gestern in der englischen Runde einen 3:0-Erfolg bei Verfolger Dornbirn und liegt 14 Punkte vor dem Zweiten Seekirchen.
Einer der wenigen Kritikpunkte: die Effizienz. Nach der Führung durch ein Eigentor (33.) starb Wacker den Chancentod, ehe Adrian Lechl (66.) und Anderson Rodriguez (86.) trafen. Wie zuletzt gegen die Reichenau starker Assistgeber: Kapitän Rami Tekir mit zwei Vorlagen. Der dritte Sieg ohne Gegentor stellte im dritten Frühjahrsspiel auch der Defensive ein ausgezeichnetes Zeugnis aus.
Reichenau: Sebastian Pittl spielte seinen Gegenspieler schwindelig. Und brachte die Reichenau mit einem herrlichen Abschluss in Führung (9.). Dann wendete das Blatt. Zwei schwere Eigenfehler brachten die Innsbrucker bei der bitteren 1:4-Heimpleite gegen den FC Lustenau noch vor der Pause ins Hintertreffen. Dass mit Stefan Pribanovic, David Stoppacher und Lukas Hupfauf ein Trio angeschlagen ausschied, passte ins Bild.
Schwaz: In einem engen Derby in Kufstein sicherten Nicolas Jäkel (67.) und Raphael Rauch (81.) den Gästen den ersten Sieg (2:0) im Frühjahr.
Imst: Die Oberländer steuerten auf das achte Remis zu, dann schoss Doppeltorschütze Christoph Eller (75.) die Imster noch zum 3:2-Sieg nach 1:2-Rückstand in St. Johann.
Kitzbühel: Am Dienstagabend hatten die Gamsstädter beim 4:0-Sieg in Saalfelden den ersten Sieg unter Neo-Coach Michael Baur gefeiert. Überragend: der Lette Denniss Stradins mit drei Toren.
Der FC Kitzbühel hatte am Dienstagabend über einen torreichen Befreiungsschlag gejubelt. Nach dem Cup-Aus und zwei Liga-Niederlagen gelang gegen Pinzgau Saalfelden ein 4:0-Auswärtserfolg. „Wir haben die Niederlagen analysiert und haben unsere Schlüsse daraus gezogen“, sagte Neo-Trainer Michael Baur nach dem ersten vollen Erfolg seit seiner Amtsübernahme im Winter. „Die Jungs haben gesehen, dass es nur im Kollektiv geht und Egoismus keinen Platz hat.“
Mann des Spiels war ohne jeden Zweifel der Lette Deniss Stradins, der seine Torflaute überwand und gleich dreimal einnetzte – es waren gar die ersten Saisontore des Offensivspielers.