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Pressespiegel - 29.03.2026

Der Jüngste war der Größte

Autor: Thomas Mair, Medium: Tiroler Tageszeitung

Mit seinem ersten Tor rettete Christopher Weinzierl dem FC Wacker einen Punkt gegen Saalfelden. Die Planungen für die zweite Liga laufen auf Hochtouren.
 
Gerade einmal 34 Minuten (in vier Spielen) brauchte Wackers Küken Christopher Weinzierl, ehe er gestern in der ersten Minute der Nachspielzeit seinen ersten Treffer direkt vor der jubelnden Nordtribüne feiern konnte und dem FC Wacker ein 1:1-Remis gegen den FC Pinzgau Saalfelden rettete. Diese Begegnung zu verlieren, wäre auch äußerst skurril gewesen, denn bis auf einen Schuss aus der eigenen Hälfte von Philipp Zehentmayr zur 1:0-Führung (80.) waren die Salzburger offensiv nicht in Erscheinung getreten. 

Für den zweiten Punktverlust im Tivoli-Stadion hatte Trainer Sebastian Siller schnell eine Erklärung parat: „Wir sind gut ins letzte Drittel gekommen, in der Box hat der letzte Hunger gefehlt.“ Diesen zeigte der 18-jährige Sport-BORG-Schüler, der eine Flanke am langen Pfosten verwertete und zu Recht stolz auf sein Premierentor war. „Wir haben bis zum Ende gekämpft und wurden belohnt“, freute sich der Barça-Fan. 

Kommende Spielzeit will der zweifache U18-Nationalspieler („Er ist unfassbar schnell“, O-Ton Siller) in der zweiten Liga einen weiteren Schritt in Richtung Profitum machen. Für die zweite Spielklasse werden im Verein laut Präsident Hannes Rauch bereits die Weichen gestellt: „Der Wacker zieht wieder, das sieht man an den Sponsor- und VIP-Anfragen für die kommende Saison. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.“ Die sportliche Voraussetzung in Form des Meistertitels ist für den 54-Jährigen nur eine Frage der Zeit, während er sich in Bezug auf Neuverpflichtungen noch bedeckt hält: „Wir haben ein paar Namen im Kopf.“ Jener von Weinzierl wird wohl auch zukünftig eine Rolle spielen.

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