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Pressespiegel - 04.04.2026

Nach Kopfweh war Scholl das Aspirin

Autor: J. Mülleder, Medium: Kronen Zeitung

▶ Hochsicherheitsspiel in Wals verlief außer ein paar Schmerzen bei Wacker Innsbruck ruhig 
▶ Zwei Standards brachten Erlösung – 2:0

Beim Hochsicherheitsspiel in Wals-Grünau ging gestern kurzzeitig nach einer Viertelstunde der Rauch auf. Der war schwarz-grün und nebelte von den Rängen der rund 400 Wacker-Fans so stark auf das Feld, dass die Partie für ein paar Minuten unterbrochen werden musste. Ansonsten feuerten sie ihren Wacker wie immer lautstark an. 
Daran lag es aber nicht, dass Wackers Stefan Lorenz dann 15 Minuten später der Schädel brummte. Der Deutsche war mit einem Gegenspieler zusammengeprallt und musste nach einer längeren Behandlung mit einem Turban weiterspielen. 

Dafür hatte wohl Trainer Sebastian Siller in der Halbzeit ein bisschen Kopfweh. Denn die besseren Chancen hatten die Gastgeber aus Salzburg. Besonders in der 45. Minute war viel Glück dabei, dass die Innsbrucker nicht in Rückstand gerieten: Ein Schuss von Wals ging ans Lattenkreuz, den Abpraller setzte Zikic, der von Alex Joppich bedrängt wurde, aus zwei Metern per Kopf über das Tor! 

Aber die Schmerzen waren nach 69 Minuten wie weggeblasen: Adrian Lechl wurde kurz vor dem Strafraum gefoult – eine perfekte Position für den kurz zuvor für Lorenz eingewechselten Lucas Scholl. Er ließ sich nicht zweimal bitten: Der 29-Jährige traf mit einem Traum-Freistoß genau ins Kreuzeck! Scholl war es auch, der bei einer Ecke (83.) genau den Kopf von Verteidiger Florian Kopp fand, der zum 2:0-Endstand einnickte. 

Damit bleibt Wacker weiter 15 Punkte vor der Konkurrenz. Am Ostermontag geht es bereits mit dem Heimspiel gegen Kitzbühel weiter.

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