Sorgenfalten gab es schon zuvor keine. Dennoch freute man sich bei der WSG Tirol, dass die Bundesliga-Lizenz für die Saison 2026/27 in erster Instanz ohne Auflagen erteilt wurde. Wie übrigens auch alle anderen Bundesligisten – bis auf die Wiener Austria (Auflage: aktualisierte geprüfte finanzielle Zukunftsinformationen).
„Für die WSG Tirol ist dieser Bescheid keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis intensiver sowie gewissenhafter Arbeit und ein Beleg für unsere solide wirtschaftliche Gebarung. Ein großer Dank gilt allen Beteiligten, die das ganze Jahr über mit viel Engagement daran arbeiten, diese hohen Standards zu erfüllen. Mit der Lizenz im Rücken liegt unser voller Fokus nun auf dem sportlichen Klassenerhalt, den wir in den kommenden Wochen gemeinsam meistern wollen. Es liegen aufregende Zeiten vor uns und wir setzen jetzt auch alles daran, bald wieder im eigenen Heimstadion in Wattens auflaufen zu können“, sagte Julian Heiss, Geschäftsführer Wirtschaft bei der WSG.
Auch in Innsbruck freute man sich gestern. Wacker bekam die Zulassung zur 2. Liga ebenfalls ohne Auflagen. Da wurde auch die Vergangenheit, als Wacker 2022 in die vierte Leistungsklasse zwangsabsteigen musste, ruhen gelassen. Jetzt muss noch der große Vorsprung in der Westliga (12 Punkte) über die Runden gebracht werden, dann kehren die Schwarz-Grünen in den Profifußball zurück. „Ich freue mich über die positive Mitteilung der Bundesliga. Die Zulassung unterstreicht einmal mehr die positive sportliche und wirtschaftliche Entwicklung. Unsere Ambitionen bleiben hoch“, sagte Präsident Hannes Rauch.
Die Zukunft macht aber noch ein bisschen Kopfzerbrechen, weil die Markenrechte des FC Wacker Innsbruck bei der Fan-Initiative liegen. Die Bundesliga will, dass der Verein die Rechte inne hat ...
Dreimal Nein
FAC und Bregenz wurde übrigens vorerst die Lizenz für die Bundesliga verweigert, Oberwart (RL Ost) bekam die Zulassung für die 2. Liga nicht.