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Pressespiegel - 13.04.2026

Jedes dritte Team steigt im Unterhaus auf

Autor: Daniel Lenninger, Medium: Tiroler Tageszeitung

Offizielle Tabellen auf TFV-Homepage sind eingefärbt, Vereine haben Klarheit: Stand heute dürfen 67 Teams vor der Ligen-Reform über den Aufstieg jubeln.
 
Ein Rückblick in den Juni 2025: Die Kicker des SV Oberperfuss holten den Meistertitel in der Hypo Tirol Liga und ließen sich mit einem Traktor durch das Dorf kutschieren. Ein paar Tage später feierte Landesliga-Aufsteiger Schlitters in gleicher Manier. Sollten die Aufsteiger im Sommer eine ähnliche Sause schmeißen, dürfte auf die Traktoren-Besitzer einiges zukommen. Vor der Ligen-Reform gibt es im Tiroler Unterhaus eine wahre Aufsteiger-Flut. 

Waren bis dato nur die neuen Liga-Namen unterhalb der Regionalliga West und der Tirol Liga offiziell kommuniziert worden – 1. Landesliga, 2. Landesliga, 1. Gebietsliga, 2. Gebietsliga –, herrscht seit Tagen auch in der Aufsteiger-Frage Klarheit: Rechenspiele sind nicht mehr nötig, die Tabellen samt Aufsteiger wurden auf der Verbandshomepage eingefärbt. 

Nach aktuellem Stand steigen aus der tt.com Regionalliga Tirol drei und der Hypo Tirol Liga sechs Teams auf. In den Landesligen, Gebietsligen und 1. Klassen sind es insgesamt jeweils 19 Aufsteiger – neben den ersten neun Teams steigt auch der im Ost-West-Vergleich punktbessere Zehnte auf. Sofern man vom Aufstieg sprechen kann, wenn man kommende Saison großteils gegen dieselben Gegner spielt. 

Zumindest aber in der Theorie darf mehr als ein Drittel aller Unterhaus-Teams (67 von 186) nach aktuellem Stand aufsteigen. Dazu zählt der FC Wacker als überlegener Westliga-Leader, an dessen Erfolg einiges hängt. Sollte es die Siller-Truppe wider Erwarten doch nicht schaffen, gibt es in allen Ligen einen Aufsteiger weniger. Endgültig Klarheit haben nur die Clubs aus den Bezirksligen und 2. Klassen: Da gibt es bekanntlich gar keine Aufsteiger.

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