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Pressespiegel - 15.04.2026

FC Wacker zitterte sich im Cup weiter

Autor: dale, Medium: Tiroler Tageszeitung

Westliga-Tabellenführer zog in Kufstein im Elfmeterschießen ins Viertelfinale ein. Hall setzt auf Rückkehrer Geisler.
 
Der FC Kufstein roch gestern im Achtelfinale des Kerschdorfer Fußball-Tirol-Cups an der Sensation. Nach einem 1:1 nach der regulären Spielzeit ging es ins Elfmeterschießen. Erst da setzte sich der FC Wacker 5:4 durch. 

Zuvor hatte der Westliga-Tabellenführer überhaupt nichts anbrennen lassen, führte nach einem Tor von Bright Owusu (24.) höchst souverän mit 1:0 – und vergab mehrmals die Vorentscheidung. Das rächte sich in Minute 80: Da kam Kufstein aus dem Nichts durch einen herrlichen Weitschuss von Stefan Lauf zum schmeichelhaften Ausgleich. Und selbst danach hatte Wacker noch einmal den Sieg am Fuß – Phil Kunze scheiterte per Elfmeter an Kufstein-Goalie Thomas Wimmer (84.). 

Vom Cup-Drama in die Hypo Tirol Liga: Wie erwartet kehrt Josef Geisler auf die Trainerbank des SV Hall zurück. Der 44-Jährige hatte auf der Haller Lend bereits zwischen 2020 und 2021 über ein Jahr lang gecoacht. Nun wurde er als Nachfolger von Andreas Graus präsentiert. 

Für den Haller Sportlichen Leiter Christian Stoff ist Geisler ein alter Bekannter, schließlich arbeiteten die beiden gemeinsam im Trainerteam von Michael Streiter beim FC Volders. „Deshalb weiß ich, wie er als Trainer und Mensch ist, und bin überzeugt von seinen Qualitäten“, erklärte Stoff. 

Auch Gebietsligist Zirl entschied sich zum Trainerwechsel: Patrick Neumair hatte erst im Winter das Trainer-Amt angetreten. Schon nach drei Liga-Spielen und einem Punkt zog der Club die Reißleine. „Im Fußball muss oft der Trainer dran glauben. Wir wollen aufsteigen und haben entschieden, einen Cut zu machen“, betonte Obmann Gerhard Gstettner: „Es ist wie in einer Beziehung, da gibt es auch keinen geeigneten Zeitpunkt für eine Trennung.“ Die Suche nach einem Nachfolger läuft bereits.

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